Aktuelles

Stellenausschreibung wissenschaftliches Volontariat im Bereich Museumspädagogik

Die Stadtverwaltung Nordhausen besetzt zum frühestmöglichen Zeitpunkt für die Dauer von zwei Jahren die Stelle als

wissenschaftliche/r Volontär/in (m/w/d) in der Museumspädagogik.

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Stellenausschreibung

Mitarbeiter*in pädagogische Leitung als Elternzeitvertretung

Der Kinder- und Jugendzirkus „Circus MoMoLo“ ist eine integrierende Kultur- und Bildungsinstitution in Jena.MoMoLo bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Milieus eine gemeinsame zirkuspädagogische Plattform für kreatives Handeln. MoMoLo steht für ein nachhaltiges und altersübergreifendes Lernen sowie für vielfältige Schul- und Kulturkooperationen. Mit seinen stark nachgefragten Angeboten hat sich der Circus MoMoLo fest im öffentlichen Leben der Stadt Jena verankert.
Mit Unterstützung der Drosos Stiftung soll der Verein seine Tragfähigkeit stabilisieren und weiter
ausbauen.

Für die Weiterentwicklung unserer Einrichtung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine/n: Mitarbeiter*in pädagogische Leitung als Elternzeitvertretung
(bis voraussichtlich zum 31. März 2021)

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Hinweis: Tresen zu verschenken

Hiermit möchten wir Sie auf das Angebot aus dem Phyletischen Museum Jena hinweisen. Alle wichtigen Details sowie Ansprechpartner finden sie hier.


Fotoausstellung „Industriekultur 4.0 in Thüringen“

Im Jahr 2018 gab es begleitend zur Landesausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ im Alten Schloß der Osterburg zu Weida eine Kunstausstellung, die s/w-Fotografie zu Industriekultur von Prof. Dr. Rothenberger zeigte. Diese Ausstellung wurde auch im Thüringer Landtag und in der Sparkasse Altenburg gezeigt. Als Mitglied im Kuratorium der Osterburg betreute die Duale Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) diese Ausstellung. Die Duale Hochschule hat Prof. Rothenberger in Unternehmen der Praxispartner fotografieren lassen. Kleine, aber sehr innovative Unternehmen sind in den vergangenen 30 Jahren in der Region entstanden und wirken – wie zu Beginn der Industrialisierung – über die Landesgrenzen hinaus.

Unter dem Titel „Industriekultur 4.0 in Thüringen“  entstanden Bilder aus u. a. diesen thüringischen Unternehmen:

  • BMW Fahrzeugtechnik GmbH
  • LFG-Eckhard Oertel, Gera
  • Hirschvogel Eisenach GmbH
  • Präzisionsoptik Gera
  • InduSol, Schmölln
  • MicroHybrid Hermsdorf
  • PJ Ceramic Lederhose
  • Porzellanfabrik Hermsdorf
  • BMW in Eisenach
  • Phoenix Mecano

Auch Labore und Lehrbetrieb der Dualen Hochschule finden sich in den Bildern wieder.

Bei Interesse einer Präsentation dieser Fotoausstellung im eigenen Haus bitte mit Herrn Prof. Jürgen Müller, Vizepräsident für Weiterbildung und Foschung an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach Kontakt unter: Tel. 0365/4341 403, juergen.mueller@dhge.de aufnehmen.


Neues Museumsheft erschienen

Unter dem Titelthema „Notfallplanung“ ist das neue Museumsheft 02/2019 erschienen. Museen bilden wichtige Ankerpunkte der kulturellen Identität Thüringens und sind mit ihren Beständen besonders schützenswert. Notfallplanung ist also aktiver Schutz von Kulturgut. Über den Notfallverbund der Geraer Museen und die Maßnahmen nach der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2013 berichtet Doris Weilandt. Ralf Seeber, Fachberater Notfallverbund beim Kulturrat Thüringen, stellt Maßnahmen der Notfallvorsorge für kulturelle Einrichtungen in Thüringen vor. Die Klimawissenschaftler Frank Heyner (Thüringer Klimaagentur am TLUBN) und Bernhard Kühn (Klimatologische Messstation an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena) beschreiben Extremwetterlagen der Zukunft sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Gefahrenpotentiale. Hildegard Heine, Museumsberaterin beim MVT, hat das Thema Risikoanalyse und Notfallvorsorge für Museen zusammengefasst und Dr. Ulf Häder, Direktor der Städtischen Museen Jena, stellt das Konzept „Grüner Kasten“ zur Rettung wichtiger Einzelstücke im Katastrophenfall vor.

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Stellenausschreibung: Vermittlerin/Vermittler (Elternzeitvertretung)
im Hennebergischen Museum Kloster Veßra

Das Hennebergische Museum Kloster Veßra sucht ab 1. April 2020 eine Vermittlerin/einen Vermittler (m/w/d) in Elternzeitvertretung (befristet bis Ende September 2021).

Das Hennebergische Museum Kloster Veßra, im Süden Thüringens gelegen, zieht jährlich über 30.000 Besucherinnen und Besucher an und ist damit eine der wichtigsten Kultureinrichtungen der Region. Das sechs Hektar große Areal verbindet die mittelalterliche Klosteranlage mit einem Ensemble umgesetzter Fachwerkhäuser und dem Bereich „ErlebnisLandwirtschaft“. Neben den Dauer- und Sonderausstellungen bietet das Museum ein vielfältiges Jahresprogramm, u. a. mit bunten Märkten, spannenden Vorträgen und wunderbaren Konzerten. Das Museum ist einer der bedeutendsten außerschulischen Lernorte der Region und befindet sich – institutionell vom Land Thüringen gefördert – in Trägerschaft des Hennebergisch-Fränkischen Geschichtsvereins e. V.

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Stellenausscheibung

In der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha ist ab dem 01.03.2020 die Stelle

eines Volontärs (m/w/d) für den Bereich Vermittlung zu besetzen.

Die Stelle ist innherhalb des Referats Kommunikation und Bildung angesiedelt.

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Stellenausschreibung

Das Landratsamt Greiz sucht unter dem Vorbehalt einer Landeszuwendung zum baldmöglichsten Zeitpunkt für die Dauer von zwei Jahren einen

wissenschaftlichen Volontär (m/w/d)

in Vollzeit für die Sammlungen der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung im Sommerpalais Greiz.

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WICHTIG: Aufruf zur Beteiligung an der Anhörung zur Biozidverordnung!

Noch bis zum 18.01.2020 haben Museen und/oder Privatpersonen die Gelegenheit an der öffentlichen Anhörung der ECHA (European Chemicals Agency) zur Ausnahmeregelung für die Verwendung von Stickstoff zur Schädlingsbekämpfung/ Prävention teilzunehmen. Zwischenzeitlich wurde, wie ICOM kommuniziert hat, durch die BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) immerhin eine Ausnahmeregelung zu erlassen, die es Museen zumindest erlaubt, ihre eigenen Stickstoffanlagen weiterhin zu betreiben. Eine uneingeschränkte legale „Anoxia“-Behandlung in situ via Kammer, Zelt oder mobiler Stickstoffanlage, beispielsweise durch private Anbieter, die es auch Institutionen ohne eigene Anlagen erlaubt, eine für Umwelt und Gesundheit ungefährliche, vielseitige, wirksame, bei allen Objekten anwendbare und dadurch relativ kostengünstige Methode zur Schädlingsbekämpfung und Prävention zu nutzen, gilt diese Ausnahmeregelung jedoch nicht. Seit Monaten bemühen sich daher viele maßgebliche Akteure im Kunst- und Kulturgüterschutz, wie beispielsweise DMB, ICON, ICOMOS, NEMO, KMBL, E.C.C.O., VDR und ihre Partner auf nationaler und europäischer Ebene um eine entsprechende Anpassung der Ausnahmeregelung.

Bitte beteiligen Sie sich und nehmen Sie Stellung. Diese Anhörung stellt vermutlich die letzte Möglichkeit dar, auf die Entscheidung der EU-Kommission Einfluss zu nehmen und zu verhindern, dass das Verbot über kurz oder lang für viele Museen, Archive, Denkmäler und Kulturerbestätten den Verlust unwiederbringlicher Kulturgüter bedeutet.

Es gibt zwei Möglichkeiten als Museum und/oder als Individuum an der Anhärung teilzunehmen. Die beste und einfachste ist über das Online-Portal von ECHA (in Englisch). Dort können Sie Ihre Daten eintragen sowie die Vorlage anhängen (zuvor bitte mit Briefkopf und/oder Logo versehen und unterschreiben!).

http://comments.echa.europa.eu/comments_cms/PCCulturalHeritageDerogation.aspx?SubstanceName=In-situ%20generated%20nitrogen&ProductType=3,4&ECNumber=-&CASNumber=-

Eine andere Möglichkeit ist, die Vorlage auszudrucken, mit Briefkopf und/oder Logo zu versehen, zu unterschreiben und unter Angaben des Betreffs „Appeal for the cultural heritage collections: Allow a derogation of the nitrogen ban (EU 528/2012)“ per Post an ECHA zu schicken:

European Chemicals Agency (ECHA)

Annankatu 18

P. O. Box 400

FI-00121 Helsinki

Finland


Stellenausschreibung

Beim Zweckverband Mühlhäuser Museen ist unter Vorbehalt zur Verfügung stehender Haushaltsmittel zum 01.03.2020 die Stelle eines wissenschaftlichen Volontariates (m/w/d) im Bereich Museumspädagogik zu besetzen.

Die Dauer des Volontariates ist auf zwei Jahre befristet.

Wir bieten eine praxisbezogene zweijährige Ausbildung im Bereich Museumspädagogik der Mühlhäuser Museen. Der Schwerpunkt soll in der Vermittlung sämtlicher Ausstellungsinhalte an ein museumsinteressiertes Publikum liegen. Neben dieser Vermittlungsarbeit steht die Unterstützung bei der Entwicklung von museumspädagogischen Projekten im Vordergrund.

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Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien, Darstellung des beruflichen Werdegangs) senden Sie bitte bis zum 31.01.2020 an die

Mühlhäuser Museen
Herrn Direktor Dr. Thomas T. Müller
Kristanplatz 7
99974 Mühlhausen

Eine Eingangsbestätigung erfolgt nicht. Aus Kostengründen werden eingereichte Bewerbungsunterlagen nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Die Rücksendung erfolgt in diesem Fall drei Monate nach Abschluss des Verfahrens.


Leitfaden zur Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und Partner aus Museen, Bibliotheken und der Provenienzforschung veröffentlichen den ersten Leitfaden zur Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut, das während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen wurde. Auf 135 Seiten stellt er eine praktische Hilfe dar, wie es sie bislang nicht gab: Es ist ein Werkzeugkasten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, Bibliotheken und Archiven. Wer Zweifel an der Provenienz von Kulturgütern in eigenen Beständen hat, wer die Herkunft herausfinden möchte, wer dafür Ideen, Tipps und Anregungen braucht, findet in dem Leitfaden das nötige Instrumentarium, praktische Hinweise, Fallbeispiele und alle wichtigen Adressen, Quellen und Internetzugänge.

Der Leitfaden ist ein Gemeinschaftswerk, an dem neben dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, fünf weitere Partner mitgearbeitet haben: der Arbeitskreis Provenienzforschung e. V., der Arbeitskreis Provenienzforschung und Restitution – Bibliotheken, der Deutsche Bibliotheksverband e. V., der Deutsche Museumsbund e. V. und ICOM Deutschland e. V.

Die Online-Publikation mit Anlagen sowie die Kontaktdaten für eine Bestellung broschierter Exemplare finden Sie hier.


Tagung „Fotografie als Medium der Moderne“ (24.01.2020)

Das Museum für Druckkunst Leipzig veranstaltet am 24.1.2020 die Tagung „Fotografie als Medium der Moderne“. Sie verbindet das Bauhausjahr mit dem Jahr der Industriekultur mit einem Fokus auf die Fotografie als Möglichkeit der Dokumentation aber auch des künstlerischen Ausdrucks. Sie richtet sich vorrangig an Mitarbeiter von Museen und Archiven, aber auch Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler und allgemein Interessierte. Mehr Infos finden Sie im Anhang und hier: https://www.druckkunst-museum.de/de/termin/fotografie-als-medium-der-moderne.html


Vorschläge für herausragendes ehrenamtliches Engagement gesucht

Auch im Jahr 2020 werden von dem für Kultur zuständigen Minister bis zu zehn mit jeweils 750 Euro dotierte »Kulturnadeln des Freistaats Thüringen« an Einzelpersönlichkeiten vergeben, die sich durch herausragende ehrenamtliche Arbeit im Kulturbereich in Thüringen ausgezeichnet haben. Damit stärkt das Land die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements in Thüringen. Vorschläge können bis zum 31. Januar 2020 in der Thüringer Staatskanzlei (Abteilung Kultur und Kunst, Postfach 90 02 53, 99105 Erfurt) in schriftlicher Form unter Nennung der vollständigen Absenderangabe eingereicht werden.

Es hat sich gezeigt, dass es für die Entscheidungsfindung der Jury sehr wichtig ist, den tatsächlichen Umfang der Ehrenamtlichkeit einschätzen zu können. Daher empfiehlt es sich, diesen Aspekt bei Vorschlägen besonders deutlich darzustellen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Thüringer Staatskanzlei:

https://www.staatskanzlei-thueringen.de/arbeitsfelder/kultur/preise/

Die dort genannten Fristen und Bedingungen sind unbedingt zu beachten. Zu jedem Vorschlag werden eine Kurzbiografie, eine sachlich fundierte Begründung und die aktuellen Kontaktdaten des Preisträgers (Anschrift, E-Mail Adresse, Telefonnummer) benötigt.


Der neue Vorstand des MVT traf sich am 24. Oktober 2019 zur ersten gemeinsamen Sitzung im Museum Burg Wendelstein in Vacha.

Vordere Reihe (v. l.): der Direktor der Mühlhäuser Museen, Dr. des. Thomas T. Müller (Präsident), die Leiterin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra, Dr. Uta Bretschneider (1. Vizepräsidentin) und der Direktor des Lindenau-Museums Altenburg Dr. Roland Krischke (2. Vizepräsident).

Hintere Reihe (v. l.): der Direktor der Städtischen Museen Jena, Dr. Ulf Häder, der Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt, Dr. Jochen Voit, der Leiter des Literaturmuseums „Theodor Storm“ in Heilbad Heiligenstadt, Dr. Gideon Haut, der Direktor des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen, Dr. Ralf Werneburg und die stellvertretende Direktorin am Thüringer Landesmuseum Heidecksburg, Sabrina Lüderitz.

Es fehlen: der Leiter des Fachbereichs Schlossmuseum, Hof- und Residenzkultur in der Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar, Dr. Gert-Dieter Ulferts (Schatzmeister), die Leiterin des Thüringer Freilichtmuseums Hohenfelden, Franziska Zschäck (Schriftführerin) und die Direktorin des Metallhandwerksmuseums Steinbach-Hallenberg, Veronika Jung.


Pressemitteilung

Verbandstag des Thüringer Museumsverbandes am 19.9. in Neustadt/Orla

Generationswechsel im Vorstand des Thüringer Museumsverbandes

Der wichtigste Programmpunkt auf dem Verbandstag des Thüringer Museumsverbandes am 19.9. in Neustadt/Orla war die Wahl eines neuen Vorstandes. Für die 11 Mandate meldeten sich im Vorfeld 19 Kandidaten. Sechs langjährige Vorstandsmitglieder, darunter Präsident Günter Schuchardt, stellten sich nicht zur Wiederwahl. Der scheidende Präsident sprach in seiner Begrüßungsrede von einem „deutlich gewachsenen Interesse an der Verbandsarbeit“.

Gewählt wurden der Direktor der Mühlhäuser Museen, Dr. Thomas T. Müller (Präsident), die Leiterin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra, Dr. Uta Bretschneider (1. Stellvertreterin), der Direktor des Lindenau-Museums Altenburg, Dr. Roland Krischke (2. Stellvertreter), der Direktor Museen der Klassik Stiftung Weimar, Dr. Gert-Dieter Ulferts (Schatzmeister), die Leiterin des Thüringer Freilichtmuseums Hohenfelden, Franziska Zschäck (Schriftführerin),der Direktor des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen, Dr. Ralf Werneburg, der Direktor der Städtischen Museen Jena, Dr. Ulf Häder, die Direktorin des Metallhandwerksmuseums Steinbach-Hallenberg, Veronika Jung, die stellvertretenden Direktorin am Thüringer Landesmuseum Heidecksburg, Sabrina Lüderitz, der Leiter des Literaturmuseums „Theodor Storm“ in Heilbad Heiligenstadt, Dr. Gideon Haut, und der Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt, Dr. Jochen Voit.

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MVT-Geschäftsführer Holger Nowak (links) gratuliert den Vorständen, vorn Gert-Dieter Ulferts

(Fotos: Doris Weilandt)


Forschungsprojekt zu innovativen Verglasungen – Studienteilnehmer gesucht

Die TU Berlin führt zur Zeit eine Befragung durch, um zu untersuchen wie Museen die schwierige Aufgabe lösen, einerseits die ihnen anvertrauten Objekte vor Strahlung, insbesondere UV-Strahlung zu schützen und damit langfristig zu erhalten, andererseits  sie aber auch der Öffentlichkeit in Ausstellungen zu präsentieren. Ziel ist es herauszufinden welche Art(en) von Verglasungen beide  Ansprüche  am effektivsten erfüllen könnten. Darüber hinaus soll ermittelt werden, inwieweit solche Verglasungen gleichzeitig dazu genutzt werden könnten, um den Besuchern in Form von Glasinformationssystemen und/oder schaltbaren Displays Inhalte und Informationen zu vermitteln.

Die TU Berlin sucht für das mit dieser Studie verbundene Forschungsprojekt noch interessierte Museen in Thüringen, mit denen sie auf der Basis der Umfrageergebnisse innovative Verglasungssysteme entwickeln und testen möchte.

Link zur Pressemitteilung


Pressemitteilung

Ein Museum für alle

Das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens erhält Inklusions-Gütesiegel in Brüssel

COME IN! ist der Titel eines länderübergreifenden EU-Projektes mit dem Standards für die Barrierefreiheit in kleineren und mittleren Museen geschaffen werden sollen. Als einziger deutscher Vertreter wurde das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar ausgewählt. Die Mitarbeiter haben sich dieser Aufgabe in den letzten drei Jahren mit viel Engagement gestellt. „Es muss erst einmal Klarheit im Kopf geschaffen werden, dass es 10 % der Bevölkerung betrifft, die durch unterschiedliche Einschränkungen vom Besuch ausgeschlossen oder eingeschränkt sind“, erklärt der Museumsleiter, Dr. Diethard Walter. Gemeinsam mit am Projekt beteiligten Museen und Institutionen aus ganz Europa haben die Weimarer Kriterien entwickelt, die für die Gestaltung der Ausstellungen wichtig sind. „Bei einem Netzwerktreffen in Wien hat uns eine blinde Frau durch das Kunsthistorische Museum geführt und die Bilder anhand von taktilen Elementen erklärt“, erzählt Walter begeistert.

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Am 11. September bekommt das Museum für Ur- und Frühgeschichte das COME IN! Label für Barrierefreiheit im Europäischen Parlament in Brüssel überreicht.

Doris Weilandt


Quick Guide Biozide – Kurzinformation für den Verdachtsfall

Aus aktuellem Anlass wurde von der AG Schadstoffe im MVT eine Kurzinformation zum Verhalten bei dem Verdacht auf Biozide im Museum erarbeitet.

Auf zwei DIN A4-Seiten sind in aller Kürze allgemeine Informationen zu Bioziden, Expositionswegen, Vorkommen und Erkennung zusammengestellt. Außerdem werden die Verhaltensregeln im Verdachtsfall, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Schutzmaßnahmen sowie Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, rechtliche Grundlagen und weiterführende Literatur beschrieben.

In ihrem ureigenen Interesse sind die Mitgliedsmuseen bzw. deren Träger angehalten für die Verbreitung der Kurzinformation in ihren Einrichtungen zu sorgen. Entweder indem sie als Ausdruck direkt an die Mitarbeiter verteilt wird und/oder für alle Mitarbeiter sichtbar an zentralen Stellen (z.B. Pausenraum, Umkleide, Depottüren, Zugängen zu Dachstuhl oder Keller u.ä.) aufgehängt wird.

Hinweis: Betroffene Museen/Träger können sich im Verdachtsfall  zuallererst an die Unfallkasse Thüringen wenden, die erste kostenfreie Messungen von Gefahrstoffen an Arbeitsplätzen vornimmt.


Stellungnahme des Museumsverbandes Thüringen zur Gründung der „Kulturstiftung Mitteldeutschland Schlösser und Gärten“

Der Museumsverband Thüringen (MVT) begrüßt das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes für bedeutende Thüringer Schloss- und Residenzbauten und die Aussicht, für deren museale Einrichtungen auch die Betriebskosten zu übernehmen. Die beschlossenen 200 Millionen Euro sollten so effektiv und so schnell wie möglich zum Einsatz kommen. Ob die vorgesehene „Kulturstiftung Mitteldeutschland Schlösser und Gärten“ (KMSG) dafür geeignet ist, scheint fraglich. Die Einrichtung und Gründung einer so komplexen Stiftung, die unterschiedliche Kultureinrichtungen aus zwei Bundesländern vereinen soll, braucht bis zu ihrer Funktionsfähigkeit viel Zeit. Zudem wird die Struktur und die zentrale Verwaltung an zwei Standorten erhebliche finanzielle Mittel binden.

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Buchempfehlung

Es ist eine traurige Tatsache, dass eine Vielzahl der Objekte in musealen Sammlungen durch zurückliegende Behandlungen mit gesundheitsschädlichen Bioziden belastet sind. Neu ist jedoch, dass seit 2016 alle Tätigkeiten mit kontaminierten Objekten gefahrstoffrechtlich relevant sind. Damit sind alle Museen/Sammlungen bzw. ihre Träger verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit potentiell kontaminiertem Sammlungsgut zu erstellen und entsprechende technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Passend zum Thema ist nun die lange erwartete „Handreichung zum Umgang mit kontaminiertem Sammlungsgut“ im Buchhandel erschienen (108 Seiten für 20,00 €).

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Bitte kontaktieren Sie bis zum 30. August 2019 die Geschäftsstelle unter info@museumsverband-thueringen.de um eine für Mitglieder kostenlose Ausgabe der Handreichung (je ein Exemplar pro Museum/Sammlung) anzufordern.

Dipl. Rest. (FH) Hildegard Heine, Museumsberaterin im MVT im Juli 2019


Das Digitalisierungsteam

Auch dieses Jahr dauerhaft im Einsatz!

Auch im Jahr 2020 steht das Digitalisierungsteam des MVT den Thüringer Museen wieder unterstützend zur Seite. Neben der Betreuung im Dokumentationsprogramm digiCULT.web, Schulungen, Weiterbildungen und der Beratung zum Thema Digitalisierung, übernimmt das Team auch weiterhin fotografische Aufträge.

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Neue Postadresse

Geschäftsstelle ist umgezogen

Die neue Postadresse lautet: Wallstraße 18 in 99084 Erfurt.

Dabei handelt es sich um das sogenannte Thüringenhaus nahe dem Stadtzentrum. Die Geschäftsstelle liegt in der ersten Etage und ist über den Eingang C an der rückwärtigen Seite des Gebäudes zugänglich. Das Thüringenhaus ist gut vom Hauptbahnhof bzw. Angerkreuz mit Straßenbahnen erreichbar. Der Fußweg vom Hauptbahnhof zur Geschäftsstelle beträgt ca. fünfzehn Minuten. Im Thüringenhaus befindet sich eine öffentliche Tiefgarage.

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