Aktuelles

Jahrespressekonferenz 2020

Die Jahrespressekonferenz 2020 des Museumsverbandes Thüringen fand am 27. Februar im Stadtmuseum Weimar statt. Der Verband nahm dies zum Anlass, um einerseits auf das Verbandsjahr und die Arbeit der Geschäftsstelle zurückblicken. Andererseits wurde mit den Ideen und Projekten des im Herbst 2019 neu gewählten Vorstandes auch einen Blick in die Zukunft geworfen. Zudem wurden die Evaluation des Thüringer Volontariatsprogrammes und die Besuchszahlen der Thüringer Museen 2019 präsentiert.

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Vitrinen abzugeben – jetzt noch günstiger!

Die Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt freut sich über InteressentInnen für 24 abschließbare Tischvitrinen mit Glassturz.

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Wir trauern um

Helmut Färber

1951 – 2020

Helmut Färber war von 1999 bis 2010 Bürgermeister der Berg- und Schieferstadt Lehesten sowie seit 2012 geschäftsführender Vorstand der Stiftung „Thüringischer Schieferpark Lehesten“ im Ehrenamt. Der gelernte Landmaschinen- und Traktorenschlosser und passionierte Schieferbergmann führte bis zuletzt die Geschicke des Technischen Denkmals „Historischer Schieferbergbau Lehesten“ und des Traditionsvereins „Thüringer Schieferbergbau Lehesten e. V.“ voller Leidenschaft für den Bergbau auf Schiefer und das „Blaue Gold“.

„Stets im Spiegel der Seilscheibe“

Die Verdienste von Helmut Färber um die Stiftung, um das Technische Denkmal und um die Region Schiefergebirge werden wir, ebenso wie seine durchweg menschlichen Stärken, in hochachtungsvollem Angedenken bewahren.

In dankbarer Erinnerung und mit stillem Glückauf,

Stiftung „Thüringischer Schieferpark Lehesten“


Fortbildung zur intergrierten Schädlingskontrolle

Am 2. März führt die Sächsische Landesstelle für Museumswesen unter dem Titel „Das Große Krabbeln“ in Dresden eine Fortbildung zum integrierten Schädlingsmanagement (IPM) durch. Alle Veranstaltungsinfos sowie das Programm finden sie hier


Fotoausstellung „Industriekultur 4.0 in Thüringen“

Im Jahr 2018 gab es begleitend zur Landesausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ im Alten Schloß der Osterburg zu Weida eine Kunstausstellung, die s/w-Fotografie zu Industriekultur von Prof. Dr. Rothenberger zeigte. Diese Ausstellung wurde auch im Thüringer Landtag und in der Sparkasse Altenburg gezeigt. Als Mitglied im Kuratorium der Osterburg betreute die Duale Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) diese Ausstellung. Die Duale Hochschule hat Prof. Rothenberger in Unternehmen der Praxispartner fotografieren lassen. Kleine, aber sehr innovative Unternehmen sind in den vergangenen 30 Jahren in der Region entstanden und wirken – wie zu Beginn der Industrialisierung – über die Landesgrenzen hinaus.

Unter dem Titel „Industriekultur 4.0 in Thüringen“  entstanden Bilder aus u. a. diesen thüringischen Unternehmen:

  • BMW Fahrzeugtechnik GmbH
  • LFG-Eckhard Oertel, Gera
  • Hirschvogel Eisenach GmbH
  • Präzisionsoptik Gera
  • InduSol, Schmölln
  • MicroHybrid Hermsdorf
  • PJ Ceramic Lederhose
  • Porzellanfabrik Hermsdorf
  • BMW in Eisenach
  • Phoenix Mecano

Auch Labore und Lehrbetrieb der Dualen Hochschule finden sich in den Bildern wieder.

Bei Interesse einer Präsentation dieser Fotoausstellung im eigenen Haus bitte mit Herrn Prof. Jürgen Müller, Vizepräsident für Weiterbildung und Foschung an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach Kontakt unter: Tel. 0365/4341 403, juergen.mueller@dhge.de aufnehmen.


Die Ausnahmeregelung für Stickstoff kommt!

Unser Einsatz hat sich gelohnt! Es wird nationale Ausnahmegenehmigungen für die Verwendung von Stickstoff bei der Schädlingsbekämpfung geben. Dies haben die knapp 1.500 Institutionen und Einzelpersonen aus der gesamten EU erreicht, die sich im Anhörungsverfahren geäußert hatten. 76% der Stellungnahmen kamen aus Deutschland…

Mehr dazu finden Sie unter https://www.restauratoren.de/die-ausnahmegenehmigung-fuer-stickstoff-kommt/


Förderprogramm „Kultur & Literatur online“ – kostenfreie Webseitenerstellung für kulturelle Verein und  Einrichtungen:

Mit den „Azubi-Projekten“ geben wir, der Förderverein für regionale Entwicklung  e. V.,  Auszubildenden und Studierenden (unter Anleitung erfahrener Ausbilder) die Möglichkeit, praktische Berufserfahrung an realen Webseitenprojekten zu sammeln. Im Rahmen dessen können sich Kommunen, Vereine, öffentliche und soziale Einrichtungen und kleinere Unternehmen kostenfrei eine Webseite erstellen lassen. Derzeit suchen wir im Rahmen des Förderprogramms „Kultur und Literatur online“ neue Projektpartner aus dem kulturellen und literarischen Bereich.

Bei Fragen zum Förderprogramm können Sie sich gerne telefonisch an den Förderverein wenden, eine E-Mail an info@azubi-projekte.de schreiben oder unter www.azubi-projekte.de alles Wichtige nachlesen.

Für alle Ihre Rückfragen erreichen Sie die Mitarbeiter von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr und Montag bis Donnerstag von 13.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr sowie Freitag von 13.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr unter der Rufnummer 0331-55047471.

Förderprogramm Kultur & Literatur online


Stellenausschreibung

Das Landratsamt Weimarer Land beabsichtigt zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden die Besetzung einer Stelle als Volontär (w/m/d). Die offizielle Stellenausschreibung finden Sie hier.

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Wir trauern um

Hans-Peter Jakobson
1947 – 2020

 

Hans Peter Jakobson war von 1990 bis 2003 erster Präsident des Museumsverbands Thüringen, dessen Gründung er angeregt hatte und den er mit großem Engagement aufbaute.  Im Jahr 2008 wurde er dafür mit der Bernhard-von-Lindenau-Medaille ausgezeichnet.

Von 1989 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2007 leitete Hans-Peter Jakobson das Museum für Angewandte Kunst in Gera und verlieh dem Haus sein unverwechselbares Profil.  In der Fachwelt ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit hatte seine Stimme große Geltung.

Die Verdienste von Hans-Peter Jakobson um den Museumsverband und die Thüringer Museumslandschaft werden wir ebenso wie seine wissenschaftlichen Leistungen stets in ehrendem Angedenken bewahren.
Im Namen des Vorstandes des Museumsverbandes Thüringen e.V.

Dr. Uta Bretschneider          Dr. Thomas T. Müller          Dr. Roland Krischke
Vizepräsidentin                    Präsident                            Vizepräsident


Stellenausschreibung

Im Regionalmuseum der Stadt Bad Frankenhausen ist zum 01.04.2020, befristet bis zum 31.03.2022, die Stelle eines Wissenschaftlichen Volontärs (m. w. d)
zu besetzen.
Aufgabenschwerpunkt ist die Vorbereitung der Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“, die im Jahr 2025 stattfindet.

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Änderung der Kassensicherungsverordnung

Seit dem 1.1.2020 gelten neue Vorschriften für „elektronische Aufzeichnungssysteme, die Kassenfunktion haben”. Aus einigen kleinen Museen erreichten uns Anfragen, ob einfache Kassen „in der Schublade“ weiterhin zugelassen sind: Da die neue Verordnung sich nur auf elektronische Aufzeichnungssysteme mit Kassenfunktion bezieht, dürfen sie weiterhin verwendet werden.

Nur mit elektronischen Aufzeichnungsystemen erzeugte Daten müssen durch eine zerti­fizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) gesichert werden. Es besteht eine Pflicht zur Ausgabe von Belegen. Die Kassensysteme und TSEs müssen beim Finanzamt ange­meldet und bei einer Außerbetriebnahme ebenso wieder abgemeldet werden.

Betroffen sind computergestützte Kassensysteme oder Registrierkassen oder Sys­teme, wenn diese der Erfassung und Abwicklung von zumindest teilweise Baren Zah­lungsvorgängen dienen könnten. Dies ist unabhängig davon, ob die Geräte eine Geld­lade haben oder nicht. Können mit einem Gerät Grundaufzeichnungen erstellt werden oder bare Zahlungsvorgänge erfasst werden greift hier die TSE Pflicht.

Das bedeutet, dass auch bei Verwaltungsarbeitsplätzen, an denen Buchungen vorge­nommen werden, die Kassensicherheitsverordnung greift. Hierbei ist es irrelevant, ob die Geräte gemietet, geleast oder gekauft sind, es zählt ausschließlich die Möglichkeit der Nutzung.

Nicht betroffen sind jedoch Fahrscheinautomaten, Fahrscheindrucker, elektronische Buchhaltungs-programme, Taxameter, Automaten oder sonstige Geräte.


Vitrinen leihweise gesucht

Das Hörselbergmuseum braucht für eine Ausstellung ab April 2020 zwei hohe schmale Standvitrinen. Wer kann leihweise aushelfen?
Angebote bitte an
Anna Schieck M.A.
Hörselbergmuseum, Hörseltalstr. 39, D-99848 Wutha-Farnroda OT Schönau
Tel.: 036921 279721, a.schieck@wutha-farnroda.de


Museumsheft 02/2019 erschienen

Unter dem Titelthema „Notfallplanung“ ist das neue Museumsheft 02/2019 erschienen. Museen bilden wichtige Ankerpunkte der kulturellen Identität Thüringens und sind mit ihren Beständen besonders schützenswert. Notfallplanung ist also aktiver Schutz von Kulturgut. Über den Notfallverbund der Geraer Museen und die Maßnahmen nach der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2013 berichtet Doris Weilandt. Ralf Seeber, Fachberater Notfallverbund beim Kulturrat Thüringen, stellt Maßnahmen der Notfallvorsorge für kulturelle Einrichtungen in Thüringen vor. Die Klimawissenschaftler Frank Heyner (Thüringer Klimaagentur am TLUBN) und Bernhard Kühn (Klimatologische Messstation an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena) beschreiben Extremwetterlagen der Zukunft sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Gefahrenpotentiale. Hildegard Heine, Museumsberaterin beim MVT, hat das Thema Risikoanalyse und Notfallvorsorge für Museen zusammengefasst und Dr. Ulf Häder, Direktor der Städtischen Museen Jena, stellt das Konzept „Grüner Kasten“ zur Rettung wichtiger Einzelstücke im Katastrophenfall vor.

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Leitfaden zur Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und Partner aus Museen, Bibliotheken und der Provenienzforschung veröffentlichen den ersten Leitfaden zur Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut, das während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen wurde. Auf 135 Seiten stellt er eine praktische Hilfe dar, wie es sie bislang nicht gab: Es ist ein Werkzeugkasten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, Bibliotheken und Archiven. Wer Zweifel an der Provenienz von Kulturgütern in eigenen Beständen hat, wer die Herkunft herausfinden möchte, wer dafür Ideen, Tipps und Anregungen braucht, findet in dem Leitfaden das nötige Instrumentarium, praktische Hinweise, Fallbeispiele und alle wichtigen Adressen, Quellen und Internetzugänge.

Der Leitfaden ist ein Gemeinschaftswerk, an dem neben dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, fünf weitere Partner mitgearbeitet haben: der Arbeitskreis Provenienzforschung e. V., der Arbeitskreis Provenienzforschung und Restitution – Bibliotheken, der Deutsche Bibliotheksverband e. V., der Deutsche Museumsbund e. V. und ICOM Deutschland e. V.

Die Online-Publikation mit Anlagen sowie die Kontaktdaten für eine Bestellung broschierter Exemplare finden Sie hier.


Der neue Vorstand des MVT traf sich am 24. Oktober 2019 zur ersten gemeinsamen Sitzung im Museum Burg Wendelstein in Vacha.

Vordere Reihe (v. l.): der Direktor der Mühlhäuser Museen, Dr. des. Thomas T. Müller (Präsident), die Leiterin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra, Dr. Uta Bretschneider (1. Vizepräsidentin) und der Direktor des Lindenau-Museums Altenburg Dr. Roland Krischke (2. Vizepräsident).

Hintere Reihe (v. l.): der Direktor der Städtischen Museen Jena, Dr. Ulf Häder, der Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt, Dr. Jochen Voit, der Leiter des Literaturmuseums „Theodor Storm“ in Heilbad Heiligenstadt, Dr. Gideon Haut, der Direktor des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen, Dr. Ralf Werneburg und die stellvertretende Direktorin am Thüringer Landesmuseum Heidecksburg, Sabrina Lüderitz.

Es fehlen: der Leiter des Fachbereichs Schlossmuseum, Hof- und Residenzkultur in der Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar, Dr. Gert-Dieter Ulferts (Schatzmeister), die Leiterin des Thüringer Freilichtmuseums Hohenfelden, Franziska Zschäck (Schriftführerin) und die Direktorin des Metallhandwerksmuseums Steinbach-Hallenberg, Veronika Jung.


Pressemitteilung

Verbandstag des Thüringer Museumsverbandes am 19.9. in Neustadt/Orla

Generationswechsel im Vorstand des Thüringer Museumsverbandes

Der wichtigste Programmpunkt auf dem Verbandstag des Thüringer Museumsverbandes am 19.9. in Neustadt/Orla war die Wahl eines neuen Vorstandes. Für die 11 Mandate meldeten sich im Vorfeld 19 Kandidaten. Sechs langjährige Vorstandsmitglieder, darunter Präsident Günter Schuchardt, stellten sich nicht zur Wiederwahl. Der scheidende Präsident sprach in seiner Begrüßungsrede von einem „deutlich gewachsenen Interesse an der Verbandsarbeit“.

Gewählt wurden der Direktor der Mühlhäuser Museen, Dr. Thomas T. Müller (Präsident), die Leiterin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra, Dr. Uta Bretschneider (1. Stellvertreterin), der Direktor des Lindenau-Museums Altenburg, Dr. Roland Krischke (2. Stellvertreter), der Direktor Museen der Klassik Stiftung Weimar, Dr. Gert-Dieter Ulferts (Schatzmeister), die Leiterin des Thüringer Freilichtmuseums Hohenfelden, Franziska Zschäck (Schriftführerin),der Direktor des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen, Dr. Ralf Werneburg, der Direktor der Städtischen Museen Jena, Dr. Ulf Häder, die Direktorin des Metallhandwerksmuseums Steinbach-Hallenberg, Veronika Jung, die stellvertretenden Direktorin am Thüringer Landesmuseum Heidecksburg, Sabrina Lüderitz, der Leiter des Literaturmuseums „Theodor Storm“ in Heilbad Heiligenstadt, Dr. Gideon Haut, und der Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt, Dr. Jochen Voit.

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MVT-Geschäftsführer Holger Nowak (links) gratuliert den Vorständen, vorn Gert-Dieter Ulferts

(Fotos: Doris Weilandt)


Pressemitteilung

Ein Museum für alle

Das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens erhält Inklusions-Gütesiegel in Brüssel

COME IN! ist der Titel eines länderübergreifenden EU-Projektes mit dem Standards für die Barrierefreiheit in kleineren und mittleren Museen geschaffen werden sollen. Als einziger deutscher Vertreter wurde das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar ausgewählt. Die Mitarbeiter haben sich dieser Aufgabe in den letzten drei Jahren mit viel Engagement gestellt. „Es muss erst einmal Klarheit im Kopf geschaffen werden, dass es 10 % der Bevölkerung betrifft, die durch unterschiedliche Einschränkungen vom Besuch ausgeschlossen oder eingeschränkt sind“, erklärt der Museumsleiter, Dr. Diethard Walter. Gemeinsam mit am Projekt beteiligten Museen und Institutionen aus ganz Europa haben die Weimarer Kriterien entwickelt, die für die Gestaltung der Ausstellungen wichtig sind. „Bei einem Netzwerktreffen in Wien hat uns eine blinde Frau durch das Kunsthistorische Museum geführt und die Bilder anhand von taktilen Elementen erklärt“, erzählt Walter begeistert.

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Am 11. September bekommt das Museum für Ur- und Frühgeschichte das COME IN! Label für Barrierefreiheit im Europäischen Parlament in Brüssel überreicht.

Doris Weilandt


Quick Guide Biozide – Kurzinformation für den Verdachtsfall

Aus aktuellem Anlass wurde von der AG Schadstoffe im MVT eine Kurzinformation zum Verhalten bei dem Verdacht auf Biozide im Museum erarbeitet.

Auf zwei DIN A4-Seiten sind in aller Kürze allgemeine Informationen zu Bioziden, Expositionswegen, Vorkommen und Erkennung zusammengestellt. Außerdem werden die Verhaltensregeln im Verdachtsfall, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Schutzmaßnahmen sowie Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, rechtliche Grundlagen und weiterführende Literatur beschrieben.

In ihrem ureigenen Interesse sind die Mitgliedsmuseen bzw. deren Träger angehalten für die Verbreitung der Kurzinformation in ihren Einrichtungen zu sorgen. Entweder indem sie als Ausdruck direkt an die Mitarbeiter verteilt wird und/oder für alle Mitarbeiter sichtbar an zentralen Stellen (z.B. Pausenraum, Umkleide, Depottüren, Zugängen zu Dachstuhl oder Keller u.ä.) aufgehängt wird.

Hinweis: Betroffene Museen/Träger können sich im Verdachtsfall  zuallererst an die Unfallkasse Thüringen wenden, die erste kostenfreie Messungen von Gefahrstoffen an Arbeitsplätzen vornimmt.


Stellungnahme des Museumsverbandes Thüringen zur Gründung der „Kulturstiftung Mitteldeutschland Schlösser und Gärten“

Der Museumsverband Thüringen (MVT) begrüßt das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes für bedeutende Thüringer Schloss- und Residenzbauten und die Aussicht, für deren museale Einrichtungen auch die Betriebskosten zu übernehmen. Die beschlossenen 200 Millionen Euro sollten so effektiv und so schnell wie möglich zum Einsatz kommen. Ob die vorgesehene „Kulturstiftung Mitteldeutschland Schlösser und Gärten“ (KMSG) dafür geeignet ist, scheint fraglich. Die Einrichtung und Gründung einer so komplexen Stiftung, die unterschiedliche Kultureinrichtungen aus zwei Bundesländern vereinen soll, braucht bis zu ihrer Funktionsfähigkeit viel Zeit. Zudem wird die Struktur und die zentrale Verwaltung an zwei Standorten erhebliche finanzielle Mittel binden.

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Buchempfehlung

Es ist eine traurige Tatsache, dass eine Vielzahl der Objekte in musealen Sammlungen durch zurückliegende Behandlungen mit gesundheitsschädlichen Bioziden belastet sind. Neu ist jedoch, dass seit 2016 alle Tätigkeiten mit kontaminierten Objekten gefahrstoffrechtlich relevant sind. Damit sind alle Museen/Sammlungen bzw. ihre Träger verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit potentiell kontaminiertem Sammlungsgut zu erstellen und entsprechende technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Passend zum Thema ist nun die lange erwartete „Handreichung zum Umgang mit kontaminiertem Sammlungsgut“ im Buchhandel erschienen (108 Seiten für 20,00 €).

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Bitte kontaktieren Sie bis zum 30. August 2019 die Geschäftsstelle unter info@museumsverband-thueringen.de um eine für Mitglieder kostenlose Ausgabe der Handreichung (je ein Exemplar pro Museum/Sammlung) anzufordern.

Dipl. Rest. (FH) Hildegard Heine, Museumsberaterin im MVT im Juli 2019


Das Digitalisierungsteam

Auch dieses Jahr dauerhaft im Einsatz!

Auch im Jahr 2020 steht das Digitalisierungsteam des MVT den Thüringer Museen wieder unterstützend zur Seite. Neben der Betreuung im Dokumentationsprogramm digiCULT.web, Schulungen, Weiterbildungen und der Beratung zum Thema Digitalisierung, übernimmt das Team auch weiterhin fotografische Aufträge.

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Neue Postadresse

Geschäftsstelle ist umgezogen

Die neue Postadresse lautet: Wallstraße 18 in 99084 Erfurt.

Dabei handelt es sich um das sogenannte Thüringenhaus nahe dem Stadtzentrum. Die Geschäftsstelle liegt in der ersten Etage und ist über den Eingang C an der rückwärtigen Seite des Gebäudes zugänglich. Das Thüringenhaus ist gut vom Hauptbahnhof bzw. Angerkreuz mit Straßenbahnen erreichbar. Der Fußweg vom Hauptbahnhof zur Geschäftsstelle beträgt ca. fünfzehn Minuten. Im Thüringenhaus befindet sich eine öffentliche Tiefgarage.

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