Weiterbildungen und Konferenzen

Veranstaltungen des Museumsverbandes

Der Museumsverband Thüringen e. V. bietet im kommenden Jahr ein monatliches Fortbildungsangebot zu vielfältigen Themen an. Die Programme sind vorbehaltlich der jeweiligen Corona-Beschränkungen. Somit kann es zu Terminverschiebungen, inhaltlichen Änderungen oder der Notwendigkeit der digitalen Durchführung kommen.

Das Programm der jeweiligen Veranstaltung wird vier Wochen vor dem Termin verschickt. Danach ist eine Anmeldung über die Geschäftsstelle möglich.

 

Noch Plätze frei:

Inventarisieren mit digiCULT.web (Teil 1)

am Montag, dem 22. November 2021 von 10:00–13:00 Uhr
 

Die Weiterbildung wird als Online-Seminar stattfinden.

 
Diese Weiterbildung für Mitglieder des MVT ist ein Angebot in Zusammenarbeit mit der
Abteilung für Digitales Kultur- und Sammlungsmanagement der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek .
Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.
 
Teilnahme nur nach Anmeldung bis spätestens 11. November 2021 (an info@museumsverband-thueringen.de) .

Weiterbildungen für die Mitgliedsmuseen 2021

27. September 2021: Notfallvorsorge für Kultureinrichtungen und Ausrüstungssatz Kulturgutschutz
18. Oktober 2021: Einführung in die digitale Objektfotografie
22. November 2021: Objekterfassung mit digiCULT.web | Eine Einführung | Online-Seminar
06. Dezember 2021: Objekterfassung mit digiCULT.web für Fortgeschrittene | Online-Seminar

9. Mai 2022: ARTIMA – Fachkonferenz


Weiterbildungen für Thüringer Volontärinnen und Volontäre 2021

11. Oktober 2021: Finanzielle Förderung im Museumsbereich
15. November 2021: Abbau von Barrieren. Menschen mit Sehbehinderungen im Museum
13. Dezember 2021: Abschlussveranstaltung 3. Durchgang. Präsentation der Volontariatsprojekte

9. Mai 2022: ARTIMA – Fachkonferenz

 

 

Externe Weiterbildungen, Konferenzen, Call-for-papers

 

MUMIEN UND ANDERE MENSCHLICHE ÜBERRESTE:
ETHISCHE HERAUSFORDERUNGEN FÜR FORSCHUNG UND AUSSTELLUNG

Internationale Tagung in Kooperation mit der
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
1. bis 3. Oktober 2021, Bildungszentrum Kloster Banz

In den vergangenen Jahren ist es zu einem Wandel im Umgang mit Mumien und anderen menschlichen Überresten im wissenschaftlichen wie edukativen Kontext gekommen: Vermehrt treten ethische und juristische Aspekte in den Vordergrund, aber auch Fragen nach Präsentation, Repatriierung und Reburial.
Die Hanns-Seidel-Stiftung und die Professur für Museologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg möchten in dieser internationalen Tagung die Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit Human Remains beleuchten.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Webinar: Bilder von Kulturgütern – Fotografieren und veröffentlichen erlaubt?

Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) beschäftigt sich in einem Webinar am 8. Oktober 2021 mit der Rechtsprechung zum Fotoverbot aus Eigentumsrecht und zur kommerziellen Verwertung von Aufnahmen von Kulturgütern. Hintergrund ist die neue Fotorichtlinie der Preußischen Schlösserstiftung, die das zustimmungsfreie Fotografieren und Filmen auf dem Stiftungsgelände vereinfacht.

Schlösser, Denkmäler und Gartenanlagen gehören nicht nur für private Zwecke zu beliebten Fotomotiven. Auch im kommerziellen Bereich werden sie gern genutzt: auf Postkarten oder Kalendern, als Kulisse für Fotoshootings, Filmdrehs und Fernsehbeiträge.

Anlässlich der Einführung einer neuen Fotorichtlinie durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), die unter anderem Ergebnis eines konstruktiven Dialogs zwischen SPSG mit dem BVPA ist, widmet sich der Bildagentur-Verband in seinem Webinar am 8. Oktober 2021 diesem schwierigen Feld des Fotorechts, der Fotografie in öffentlich zugänglichen Anlagen: Hier treffen Eigentumsrecht auf Panoramafreiheit, Knipsgebühr auf Berichterstattung, Werbeshooting auf Parkordnung.

Im Vortragsteil der Veranstaltung wird Rechtsanwalt David Seiler folgende Punkte aufgreifen:

– Welche Rolle spielt das Eigentumsrecht beim Fotografieren in öffentlichen Parks?
– Ab wann gilt die Panoramafreiheit?
– Lizenzierung von Außen- und Innenaufnahmen historischer Gebäude
– Unterschiede zwischen redaktioneller und werblicher Bildverwendung
– Fotos von Ausstellungsgegenständen auf Webseiten und in Social Media
– Sind Luftaufnahmen genehmigungspflichtig?

David Seiler berät Unternehmen aus der Content-Branche sowie Verbände und Datenschutzbeauftragte, schwerpunktmäßig zu Fragen des Fotorechts, Datenschutzrechts, IT- und Internetrechts. Er ist als Autor und Lehrbeauftragter tätig und unterstützt den BVPA als Justiziar in rechtspolitischen Fragen.

Während des Webinars können die Teilnehmer eine Chatfunktion nutzen, um Fragen an den Referenten zu richten oder sich auszutauschen. Dadurch wird eine interaktive Mitgestaltung der Online-Veranstaltung ermöglicht. Verantwortliche der Stiftung werden für Rückfragen zur Richtlinie zur Verfügung stehen.

Das Webinar findet am Freitag, den 08.10.2021 in der Zeit von 14:00 bis ca. 16:00 Uhr statt und kann vom internetfähigen PC oder Mac angewählt werden. Der Preis beträgt für BVPA-Mitglieder € 45,– p.P. zzgl. MwSt, für Nicht-Mitglieder € 90,– p.P. zzgl. MwSt.

Anfragen und Anmeldungen bitte an folgende E-Mail-Adresse: info@bvpa.org .


30. August, 13. September, 27. September 2021: Gesprächsreihe mit Nachfahr:innen jüdischer Kunstsammler:innen (Deutsches Zentrum Kulturgutverluste)

Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te lädt im Rah­men des Fest­jahrs „#2021JLID – Jü­di­sches Le­ben in Deutsch­land“ zu ei­ner di­gi­ta­len Ge­sprächs­rei­he mit Nach­fahr:in­nen jü­di­scher Kunst­samm­ler:in­nen.

Jü­di­sche Kunst­samm­ler:in­nen ha­ben das kul­tu­rel­le Le­ben in Deutsch­land über Jahr­hun­der­te hin­weg mit­ge­prägt – in der Zeit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus wur­den sie ent­rech­tet und ver­folgt, ih­re Samm­lun­gen sind oft bis heu­te ver­schol­len. Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te un­ter­stützt Nach­fahr:in­nen jü­di­scher Samm­ler:in­nen da­bei, ih­rem ver­lo­re­nen Er­be nach­zu­for­schen. Im Rah­men des Fest­jahrs „Jü­di­sches Le­ben in Deutsch­land“ be­rich­ten sie selbst von ih­rer Su­che: Adam Ganz (30. August, 18 Uhr), Ha­gar Lev (13. September, 18 Uhr) und Do­di Rei­fen­berg (27. September, 18 Uhr) spre­chen in ei­ner di­gi­ta­len Ge­sprächs­rei­he am 30. Au­gust so­wie am 13. und 27. Sep­tem­ber 2021 über die Re­kon­struk­ti­on ver­lo­re­ner Samm­lun­gen, er­zäh­len Fa­mi­li­en­ge­schich­ten und be­leuch­ten ihr ei­ge­nes Ver­hält­nis zu Deutsch­land im Jahr 2021.

Die Ver­an­stal­tun­gen fin­den als Vi­deo­kon­fe­renz statt. Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei, je­doch nur nach An­mel­dung bis zum Vor­tag mög­lich. Die Teil­neh­mer:in­nen er­hal­ten am Tag der Ver­an­stal­tung die Zu­gangs­da­ten.

Zu den Ter­mi­nen er­hal­ten Sie je­weils se­pa­ra­te Ein­la­dun­gen.

Deut­sches Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te
Ste­fa­nie Ko­bow
Te­le­fon +49 (0) 391 727 763-23
veranstaltungen@kulturgutverluste.de

Mehr Infos unter: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste Gesprächsreihe


23. September 2021, ab 9 Uhr: Workshop „Historische technische Instrumente. Zirkulation, Ansammlungenund Dokumente des Entzugs zwischen 1933 und 1945“

Das Deutsche Optische Museum betreibt Provenienzforschung rund um Käufe, Schenkungen und Übernahmen zwischen 1933 und 1945. Ergebnisse dieser Forschungen sowie die anderer Museen des Bereichs werden in einem eintägigen Workshop präsentiert.

Bitte bis 20. September 2021 für das Seminar anmelden unter: sandra.muehlenberend@deutsches-optisches-museum.de oder ron.hellfritzsch@deutsches-optisches-museum.de.

Das Programm findet sich an dieser Stelle: https://deutsches-optisches-museum.de/fileadmin/websitedata/news/Workshop_Technische_Instrumente.pdf (PDF)


24.-25.9.2021: „Fachtagung Umbruch und Transformation: Neue Perspektiven für die Industriekultur heute“, Kulturhaus Rüdersdorf

Die europäische Industrieregion Berlin-Brandenburg bildete seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert einen pulsierenden Innovations- und Transferraum zwischen Ost und West, Nord und Süd, indem sie Provinz und Metropole mit den Ballungszentren in Schlesien, Sachsen und Deutschlands Norden mit seinen Seehäfen verband. Im 20. Jahrhundert wurde die gesamte Region durch politische Umwälzungen und Krisen erschüttert. Inflation und Weltwirtschaftskrise, nationalsozialistische Rüstungswirtschaft, Enteignungen, Kriegszerstörung, Demontage und neue Grenzziehung, sozialistische Planwirtschaft vor 1989 und Stilllegungen von Betrieben nach 1990 setzten tiefe Zäsuren. Die Energiewende stellt Brandenburgs Industrielandschaft heute wieder vor neue Herausforderungen.

Im brandenburgischen Industriekulturjahr 2021 möchten wir uns mit dieser widersprüchlichen und spannenden Geschichte auseinandersetzen. Ausgehend von Erfahrungen und Visionen des Strukturwandels im 20./21. Jahrhundert wollen wir Strategien der Krisenbewältigung ausloten und dabei lokale Geschichte in den globalen Kontext stellen.

Veranstaltungsort: Kulturhaus Rüdersdorf
Kalkberger Platz 31
15562 Rüdersdorf bei Berlin

Anmeldung: online unter www.museenbrandenburg.de/aktivitaeten/tagungen/fachtagung/ 

Die Teilnahme ist kostenlos. Für das Catering wird vor Ort ein Unkostenbeitrag in Höhe von 20 Euro erhoben.


29. September 2021, Dresden: Kongress „Das grüne Museum“ – Sicherheit und Schadenverhütung in Museen, Depots und Archiven (kostenpflichtig)

Der Veranstalter „Deutsche Kongress“ führt am 29. September in Dresden (sowie am 6. Oktober in Köln und am 4. November in München) den kostenpflichtigen Kongress „Das grüne Museum“ durch. Die Themen sind: Sicherheit und Schadenverhütung in Museen, Depots und Archiven.

Die Teilnahme am Kongress „Das grüne Museum“ kostet zur Zeit (5. Juli) 200,00 Euro, ist aber angegeben als reduziert gegenüber dem Normalpreis von 295,00 Euro.

Der Ausschreibungstext:

„Steigende Sicherheitsanforderungen und spektakuläre Fälle von Kunstraub, Bränden oder Wasserschäden in Museen, Depots und Archiven zeigen immer wieder, dass wertvolle Kunstgegenstände und unersetzbare Unikate in Museen großen Gefahren ausgesetzt sind. Hier fehlt es oft an Schutz der Werte in den Museen und es bedarf einer detaillierten Risikoanalyse sowie einer umfangreichen Notfallplanung.

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Programm, Anmeldung, Ausschreibungstext finden sich hier.