Weiterbildungen und Konferenzen

Veranstaltungen des Museumsverbandes

Der Museumsverband Thüringen e. V. bietet im kommenden Jahr ein monatliches Fortbildungsangebot zu vielfältigen Themen an. Die Programme sind vorbehaltlich der jeweiligen Corona-Beschränkungen. Somit kann es zu Terminverschiebungen, inhaltlichen Änderungen oder der Notwendigkeit der digitalen Durchführung kommen.

Das Programm der jeweiligen Veranstaltung wird vier Wochen vor dem Termin verschickt. Danach ist eine Anmeldung über die Geschäftsstelle möglich.


Weiterbildungen für die Mitgliedsmuseen 2021

12. Juli 2021: Objekterfassung mit digiCULT.web für Fortgeschrittene
13. September 2021: Umgang mit Sammlungsgut. Was muss beim Handling und der Lagerung beachtet werden? (Grundlagen-Workshop)
27. September 2021: Notfallvorsorge für Kultureinrichtungen und Ausrüstungssatz Kulturgutschutz
18. Oktober 2021: Einführung in die digitale Objektfotografie (regionaler Workshop)
22. November 2021: Objekterfassung mit digiCULT.web | Eine Einführung
06. Dezember 2021: Objekterfassung mit digiCULT.web für Fortgeschrittene

9. Mai 2022: ARTIMA – Fachkonferenz


Weiterbildungen für Thüringer Volontärinnen und Volontäre 2021

13. September 2021: Abbau von Barrieren. Menschen mit Sehbehinderungen im Museum
11. Oktober 2021: Finanzielle Förderung im Museumsbereich
15. November 2021: Sprechen – Reden – Vermitteln. Rhetorik in der Museumsarbeit
13. Dezember 2021: Abschlussveranstaltung 3. Durchgang. Präsentation der Volontariatsprojekte

9. Mai 2022: ARTIMA – Fachkonferenz

 

 

Externe Weiterbildungen, Konferenzen, Call-for-papers

 

13. Juli 2021: Verbandliches Schutzkonzept – Teil 2

Verbandliche Schutzkonzepte sind ein wichtiger Bestandteil des Kinder- und Jugendschutzes und umfassen eine sorgfältige Untersuchung der Bereiche, in denen Kinder und Jugendliche durch sexualisierte Gewalt verletzt werden können. Nach dem ersten Impuls zur Erstellung von Schutzkonzepten sind die Teilnehmenden eingeladen, sich in diesem Treffen aktiv mit den nächsten Arbeitsschritten zur Erarbeitung eines institutionellen Schutzkonzeptes auseinander zu setzen. Natürlich sind auch Teilnehmende eingeladen, die noch nicht an dem ersten Teil der Fortbildung teilgenommen haben.

Leitfragen dafür werden sein:

  • Wo/womit/mit wem fange ich an?
  • Wie kann ich alle Mitarbeitenden für die Thematik sexualisierter Gewalt sensibilisieren und damit eine Kultur der Achtsamkeit entwickeln?
  • Die Erarbeitung des Schutzkonzeptes ist ein partizipativer Prozess.  Wie gelingt es, Kinder- und Jugendliche in diesen Prozess einzubeziehen?
  • Welche Angebote sind für meinen Verein tatsächlich praktikabel?
  • Welche präventiven Ansätze gibt es bereits?
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21. Juli 2021, 18:30-20:00 Uhr: Online-Vortrag: „Museum ohne Besucher“: Der Central Collecting Point München, 1945-1949

Der Central Art Collecting Point in München war die größte Sammelstelle für NS-Raubkunst aus ganz Europa und für die ausgelagerten Bestände bayerischer Museen. Im Juni 1945 richtete die US-Militärregierung diesen Collecting Point in den ehemaligen NSDAP-Gebäuden am Königsplatz ein – eine gleichermaßen pragmatische wie richtungweisende politische Entscheidung. Der Vortrag stellt die Geschichte des Central Collecting Point von 1945 bis 1949 vor.

Referentin ist Prof. Dr. Iris Lauterbach, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

Teilnahme via Zoom: https://us02web.zoom.us/j/85659345839?pwd=UmFZYU0xN1NxMGJ1MjlQM054NXgvZz09

Meeting-ID: 856 5934 5839 | Passwort: 148258

https://www.zikg.eu/aktuelles/veranstaltungen/2021/online-vortrag-iris-lauterbach-museum-ohne-besucher-der-central-collecting-point-muenchen-1945-1949


22. Juli 2021: Tagung „Widerspruchsvoller Neubeginn. Ostdeutsche jüdische Geschichten nach 1945“ im Augustinerkloster Erfurt

Die Tagung mit dem Titel „Widerspruchsvoller Neubeginn. Ostdeutsche jüdische Geschichten nach 1945“ beleuchtet die Facetten der jüdischen Geschichte in der SBZ und darüber hinaus. Unter anderem hält Monika Gibas den Vortrag: „…für den Verlust ihrer Freiheit und die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz eine … Entschädigung zu gewähren.“ Der Umgang mit dem thüringischen Wiedergutmachungsgesetz von 1945 in der SBZ und DDR

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

Ort: Augustinerkloster Erfurt, Augustinerstraße 10, Raum Staupitz

Kostenfrei (keine Übernahme von Fahrt- und Unterkunftskosten)

Beschränkte Teilnehmer*innenzahl, Anmeldung erforderlich

Programm: https://www.lztthueringen.de/veranstaltungen/?pub=1527


Bis 31.08.2021: Call for Blogposts (Blogbeiträge): „Provenienzforschung zu Unrechtskontexten in SBZ und DDR: Quellen, Objekte, offene Fragen“

Für den Blog „Retour. Freier Blog für Provenienzforschende“ (https://retour.hypotheses.org/)

Call im Wortlaut: https://retour.hypotheses.org/cfp


Bis 01.09.2021: Call for papers: “The Restitution of Looted Artefacts since 1945: denazification and decolonisation in entangled perspective”

Für die Tagung vom 16.-18.05.2022, German Historical Institute in Rome

Call for Paper: http://www.hsozkult.de/event/id/event-98527


23. September 2021, ab 9 Uhr: Workshop „Historische technische Instrumente. Zirkulation, Ansammlungenund Dokumente des Entzugs zwischen 1933 und 1945“

Das Deutsche Optische Museum betreibt Provenienzforschung rund um Käufe, Schenkungen und Übernahmen zwischen 1933 und 1945. Ergebnisse dieser Forschungen sowie die anderer Museen des Bereichs werden in einem eintägigen Workshop präsentiert.

Bitte bis 20. September 2021 für das Seminar anmelden unter: sandra.muehlenberend@deutsches-optisches-museum.de oder ron.hellfritzsch@deutsches-optisches-museum.de.

Das Programm findet sich an dieser Stelle: https://deutsches-optisches-museum.de/fileadmin/websitedata/news/Workshop_Technische_Instrumente.pdf (PDF)


29. September 2021, Dresden: Kongress „Das grüne Museum“ – Sicherheit und Schadenverhütung in Museen, Depots und Archiven (kostenpflichtig)

Der Veranstalter „Deutsche Kongress“ führt am 29. September in Dresden (sowie am 6. Oktober in Köln und am 4. November in München) den kostenpflichtigen Kongress „Das grüne Museum“ durch. Die Themen sind: Sicherheit und Schadenverhütung in Museen, Depots und Archiven.

Die Teilnahme am Kongress „Das grüne Museum“ kostet zur Zeit (5. Juli) 200,00 Euro, ist aber angegeben als reduziert gegenüber dem Normalpreis von 295,00 Euro.

Der Ausschreibungstext:

„Steigende Sicherheitsanforderungen und spektakuläre Fälle von Kunstraub, Bränden oder Wasserschäden in Museen, Depots und Archiven zeigen immer wieder, dass wertvolle Kunstgegenstände und unersetzbare Unikate in Museen großen Gefahren ausgesetzt sind. Hier fehlt es oft an Schutz der Werte in den Museen und es bedarf einer detaillierten Risikoanalyse sowie einer umfangreichen Notfallplanung.

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Programm, Anmeldung, Ausschreibungstext finden sich hier.