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Thüringer Museen fordern mehr Unterstützung von der Politik. Der Museumsverband Thüringen zieht ein Resümee zum Internationalen Museumstag

Erfurt, 19. Mai 2024

Anlässlich des Internationalen Musemstages öffneten zahlreiche Thüringer Museen ihre Türen. Die Auftaktveranstaltung fand dieses Mal im Schillerhaus Rudolstadt statt. Während der gemeinsamen Podiumsdiskussion betonte Bernhard Stengele, zweiter stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Umwelt, Energie und Naturschutz die außergewöhnliche Bedeutung der Thüringer Museumslandschaft:

„Eine lebendige Demokratie braucht gute Museen, die sich für die gesamte Bevölkerung öffnen und passende Angebote für alle machen. Und dafür brauchen und erhalten Museen auch unsere Unterstützung. Ich freue mich sehr auf die Gelegenheit, am Internationalen Museumstag im Schillerhaus Rudolstadt, unsere Museumsvielfalt in Thüringen zu würdigen. Gute Museen stärken den Zusammenhalt in unserer Gesellschafft. Ob allein oder in Gruppen, ob mit Schulklassen oder der Familie – die Museen bieten allen Besucherinnen und Besuchern eine gemeinsame Erfahrung, sie laden zum Staunen und Mitmachen ein, zum Grübeln und Diskutieren, schaffen Erkenntnis, Weitblick und Tiefsinn.“

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Familienprogramme, Sonderführungen, viel Poesie und vielerorts freier Eintritt am Internationalen Museumstag. Der Museumsverband Thüringen e. V. lädt am 19. Mai 2024 zur Auftaktveranstaltung nach Rudolstadt ein

Erfurt, 13. Mai 2024

Am 19. Mai findet der Internationale Museumstag unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken“ statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet an diesem Pfingstsonntag ein abwechslungsreiches Programm mit exklusiven Führungen und Einblicken in die Museumsarbeit sowie vielen Mitmachaktionen. Vielerorts entfällt der Eintritt.
„Für die Museen ist das ein besonderer Tag. Durch Veranstaltungen und Aktionen können die Besucherinnen und Besucher die Vielfalt und den Reichtum der Museen entdecken. Die Museen wiederum machen ihre Sammlungen und Ausstellungen einem breiteren Publikum zugänglich. Dies fördert nicht nur das kulturelle Interesse, sondern auch die Wertschätzung für das kulturelle Erbe, welches in den Museen bewahrt wird“, sagt der Präsident des Museumsverbandes Thüringen e. V., Dr. Roland Krischke.

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Unterstützung kleinerer und mittlerer Museen
Der Museumsverband Thüringen e. V. im Austausch mit dem MuseumsNetzwerk Süd e. V.

Erfurt, 7. Mai 2024

Die Erwartungen an die Museen sind groß: von zeitgemäßer Museumspädagogik, moderner Ausstellungsgestaltung und öffentlichkeitswirksamem Marketing bis hin zur Klimaneutralität der Häuser sowie Maßnahmen zur Reduktion der Folgen des Klimawandels. In vielen kleinen Museen können diese Bereiche aufgrund von Personalmangel oder fehlender finanzieller Mittel nicht hinreichend bedient werden. Der Museumsverband Thüringen e. V. hat mit dem „Forderungskatalog des MVT bis 2035“ die wichtigsten Ziele für die nächsten zehn Jahre formuliert. Dazu gehört ein Programm zur Unterstützung kleinerer und mittlerer Museen, welches Ressourcen über Netzwerke effizient nutzen soll.

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Steigende Besucherzahlen in den Thüringer Museen
Der Museumsverband Thüringen e. V. stellt die Besucherzahlen 2023 vor

Erfurt, 02. April 2024

Der Museumsverband Thüringen e. V. hat im Februar 2024 eine Umfrage zu den Besucherzahlen in seinen Mitgliedsmuseen für das Jahr 2023 durchgeführt. Mit 3.655.075 Besucherinnen und Besuchern ist eine Steigerung gegenüber dem vergangenen Jahr um 11,5% zu verzeichnen. Damit nähern sich die Zahlen dem Niveau vor der Corona-Pandemie an, welches allerdings noch nicht vollständig erreicht ist. „Wir freuen uns sehr über diesen eindeutigen Aufwärtstrend, der weiter anhalten wird“, sagt der Präsident des Museumsverbandes Thüringen e. V., Dr. Roland Krischke. „Die Thüringer Museen sind unverzichtbare Orte für Bildung und Wissensvermittlung, aber auch für die Freizeitgestaltung der Familien und für Begegnungen zwischen den Generationen. Dabei sind die kleinen Häuser im ländlichen Raum nicht weniger wichtig als die Tourismusmagnete in den größeren Städten.“

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Größtes Provenienzforschungsprojekt des Museumsverbandes Thüringen startet.
17 Museen werden in den nächsten zwei Jahren auf Hinweise zu NS-Raubgut untersucht

Erfurt, 19. Februar 2024

Im Januar 2024 startete das zweijährige Erstcheck-Projekt zu NS-verfolgungsbedingten Entzügen an 17 Thüringer Museen. In so unterschiedlichen Häusern wie in der Kunstsammlung Gera, dem Museum Burg Ranis oder dem Deutschen Bienenmuseum Weimar werden die Sammlungen nach Hinweisen auf Objekte mit belasteter Provenienz aus der Zeit von 1933 bis 1945 untersucht.

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