Gesucht & Gefunden

A n f r a g e :    

L e i h g a b e n   f ü r   e i n e   z e i t g e s c h i c h t l i c h e   A u s s t e l l u n g

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen,

die Stiftung Ettersberg bereitet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha eine drei Monate dauernde Sonderausstellung vor. Die Eröffnung ist für November 2021 im Herzoglichen Museum Gotha geplant. Der Titel lautet:

HÄNDEDRUCK UND ROTE FAHNE

Die Gründung der SED 1946 in Gotha und Berlin

Projektiert wird eine transportable, gleichwohl ästhetisch ansprechende Schau, die v.a. aus hochwertigen Abzügen zeitgenössischer Fotografien, vergrößerten Ausschnitten aus Reproduktionen schriftlicher Dokumente und ausgewählten Objekten (darunter Mobiliar, Gemälde und persönliche Gegenstände zeitgenössischer Akteur*innen) bestehen wird.

Die Kapitel der Ausstellung lauten:

1) DIE VORGESCHICHTE:

WO IST DIE ARBEITERKLASSE? SPD und KPD als Kontrahenten

 2) DAS EREIGNIS:

GEBT EUCH DIE HAND! Die (Zwangs)-Vereinigung zur SED

3) DIE FOLGEN:

DIKTATUR DER FUNKTIONÄRE? Die SED als Staatspartei und das Ende der Arbeiterbewegung

Für die Gestaltung der Ausstellung sind wir auf der Suche nach Exponaten und Gemälden, die für den Zeitraum von Oktober 2021 bis Februar 2022 als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden können, beispielsweise:

  • Propagandistische aufgeladene Kunstwerke aus der DDR in denen die Ideologie der SED zum Ausdruck kommt
  • Straßenschild „Straße der Einheit“
  • Für eine Installation von Büchern im Raum möglichst viele Gesamtausgaben sozialistischer Klassiker (Marx, Lenin, Engels, Stalin usw.). Gerne auch weitere Bücher sozialistischer bzw. linker Prägung (auch verfemte Autoren wie Trotzki o.ä.)
  • Gemälde der „Roten Fahne“ bzw. des „Händedrucks“ als Identifikationsemblem sozialdemokratischer, sozialistischer und kommunistischer Bewegungen („Arbeiterfahne“)
  • Fotografien aus dem Jahr 1945 von durch den Zweiten Weltkrieg zerstörten Deutschland (Trümmerlandschaft)
  • Büsten und Fotografien bekannter Persönlichkeiten wie Karl Marx, Friedrich Engels, Wilhelm Pieck, Otto Grotewohl, Erich Honecker…
  • Fotografien für Einzelporträts von Kommunist*innen und Sozialdemokrat*innen:
KPD SPD
Clara Zetkin Kurt Schuhmacher
Rosa Luxemburg Willy Brandt
Ernst Thälmann Otto Grotewohl
Karl Liebknecht Emma Sachse
Walter Ulbricht Hermann Brill
Ernst Busse Heinrich Hoffmann
Werner Eggerath August Frölich
Gertrud Schimpf Curt Böhme
Walter Wolf

 

Für Rückmeldungen wären wir dankbar!

Herzliche Grüße aus der Andreasstraße

Ihr Jochen Voit

———————

Dr. Jochen Voit

Stiftung Ettersberg

Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

Andreasstraße 37a

99084 Erfurt

Mobil: +49 151 58754015

Fon: +49 361 219212-12

http://www.stiftung-ettersberg.de/andreasstrasse/


Standvitrinen abzugeben

Die Klassik Stiftung Weimar hat vier Standvitrinen abzugeben. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Registarin der Abteilung 3.1 Ausstellungs- und Sammlungsmanagement:

Frau Sabine Küßner

Tel.: 3643 545-396

Email: Sabine.Kuessner@klassik-stiftung.de

 

Standvitrine mit Gesamtmaßen (in Rot)

Herstellermarke

[/read]


Modell eines Termitenhügel kostenlos abzugeben

Nach dem Ende einer Sonderausstellung im Museum für Naturkunde Gera ist ein besonderes Objekt „übrig geblieben“. Es handelt sich um ein frei gestaltetes Modell eines Termitenhügels.

Der Termitenhügel ist ca. 3,20 Meter hoch, besteht im Inneren aus einem Holzgerüst sowie einer äußeren Hülle aus Gips (auf Drahtmatten) und ist bedeckt mit Sand und einer Grasgestaltung. Er besteht aus einem Stück und kann nicht in Teile zerlegt werden. Er eignet sich ausschließlich für Innenräume, da er nicht wetterfest ist.

Der Termitenhügel ist kostenlos abzugeben.

mehr lesen

 

Fotoausstellung „Industriekultur 4.0 in Thüringen“

Im Jahr 2018 gab es begleitend zur Landesausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ im Alten Schloß der Osterburg zu Weida eine Kunstausstellung, die s/w-Fotografie zu Industriekultur von Prof. Dr. Rothenberger zeigte. Diese Ausstellung wurde auch im Thüringer Landtag und in der Sparkasse Altenburg gezeigt. Als Mitglied im Kuratorium der Osterburg betreute die Duale Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) diese Ausstellung. Die Duale Hochschule hat Prof. Rothenberger in Unternehmen der Praxispartner fotografieren lassen. Kleine, aber sehr innovative Unternehmen sind in den vergangenen 30 Jahren in der Region entstanden und wirken – wie zu Beginn der Industrialisierung – über die Landesgrenzen hinaus.

Unter dem Titel „Industriekultur 4.0 in Thüringen“  entstanden Bilder aus u. a. diesen thüringischen Unternehmen:

  • BMW Fahrzeugtechnik GmbH
  • LFG-Eckhard Oertel, Gera
  • Hirschvogel Eisenach GmbH
  • Präzisionsoptik Gera
  • InduSol, Schmölln
  • MicroHybrid Hermsdorf
  • PJ Ceramic Lederhose
  • Porzellanfabrik Hermsdorf
  • BMW in Eisenach
  • Phoenix Mecano

Auch Labore und Lehrbetrieb der Dualen Hochschule finden sich in den Bildern wieder.

Bei Interesse einer Präsentation dieser Fotoausstellung im eigenen Haus bitte mit Herrn Prof. Jürgen Müller, Vizepräsident für Weiterbildung und Foschung an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach Kontakt unter: Tel. 0365/4341 403, juergen.mueller@dhge.de aufnehmen.


Leitfaden zur Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und Partner aus Museen, Bibliotheken und der Provenienzforschung veröffentlichen den ersten Leitfaden zur Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut, das während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen wurde. Auf 135 Seiten stellt er eine praktische Hilfe dar, wie es sie bislang nicht gab: Es ist ein Werkzeugkasten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, Bibliotheken und Archiven. Wer Zweifel an der Provenienz von Kulturgütern in eigenen Beständen hat, wer die Herkunft herausfinden möchte, wer dafür Ideen, Tipps und Anregungen braucht, findet in dem Leitfaden das nötige Instrumentarium, praktische Hinweise, Fallbeispiele und alle wichtigen Adressen, Quellen und Internetzugänge.

Der Leitfaden ist ein Gemeinschaftswerk, an dem neben dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, fünf weitere Partner mitgearbeitet haben: der Arbeitskreis Provenienzforschung e. V., der Arbeitskreis Provenienzforschung und Restitution – Bibliotheken, der Deutsche Bibliotheksverband e. V., der Deutsche Museumsbund e. V. und ICOM Deutschland e. V.

Die Online-Publikation mit Anlagen sowie die Kontaktdaten für eine Bestellung broschierter Exemplare finden Sie hier.