Gesucht & Gefunden

Erfurt: Schreibtische abzugeben

Das Bundesamt für Güterverkehr in Erfurt bietet gebrauchte Schreibtische kostenlos an. Sie müssen selbst demontiert und abgeholt werden.
Die Kompakttische sind 2,0 m lang und 0,8 m – 1,0 m tief. Es sind außerdem verschiede Tischkombinationen abzugeben.

Adresse: Bahnhofstraße 37, 99084 Erfurt

Bei Interesse bitte per E-Mail melden bei Elisa.Haake@bag.bund.de, oder telefonisch unter der Nummer 0361 66489-85.


Museum Reichenfels: Hefte „Informationen für die Museen in der DDR“

Das Museum Reichenfels bietet mehrere Jahrgänge der „Informationen für die Museen in der DDR“. Es sind Hefte von 1969 bis 1985, jeweils fünf bis sechs Hefte pro Jahrgang. Cover siehe Abbildung:

 

 

 

 

 

 

 

Bei Interesse bitte melden bei: Antje Dunse, Museum Reichenfels: 036622/7102, info@museum-reichenfels.de

 


Vitrine zu verschenken – an Selbstabholer

Am Institut für Anatomie I, Teichgraben 7 in Jena ist eine Vitrine an Selbstabholer zu verschenken.

Beschreibung:

Tischvitrine mit Spitzdach und Sockel, zweigeteilt

Pressspanplatte, Glas (verschraubt)

Ca. H 120 x B 177 x T 140 cm

Selbstabholer, Zugang ebenerdig

bitte per E-Mail melden bei Ulrike Lötzsch: Ulrike.Loetzsch@med.uni-jena.de

 


Wanderausstellung „Abgestempelt – Judenfeindliche Postkarten“

Stereotype sind ein gängiges Element unserer Kommunikationskultur. Sie dienen dazu, komplizierte Zusammenhänge zu vereinfachen, indem sie sie kategorisieren. Aber wann wird ein Stereotyp zum Vorurteil? Wo zieht man die Grenze?

Der Berliner Sammler Wolfgang Haney hat fast 1000 antisemitische Postkarten zusammengetragen, die meisten stammen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. In der Ausstellung wird eine kleine Auswahl unter vier Themenschwerpunkten gezeigt: „Antisemitismus im Bild – Mittel der Darstellung“, „Juden in der Gesellschaft – Drei Stereotype“, „Antisemitische Haltungen und Wunsch-vorstellungen“ sowie „Staatlich geduldeter und propagierter Antisemitismus“.

Am Beispiel der Postkarte als dem ersten modernen Massenmedium wird ersichtlich, wie harmlos erscheinende Alltagsstereotype in blanken Hass oder übelste Diffamierung ausarten können. Die Ausstellung verfolgt nicht nur das Ziel, etwas Vergangenes zu präsentieren, sondern möchte auch über Motive und Bildsprachen aufklären, um Besucherinnen und Besucher dafür zu sensibilisieren, Antisemitismus und andere Formen diskriminierender Etikettierungen auch in der Gegenwart zu erkennen.

Ausleihmodalitäten Für die Ausleihe der Wanderausstellung werden benötigt: • eine Ausstellungsfläche von min. 75 – 90 m² und einer Höhe von 2,50 m

  • eine möglichst ebenerdige und abschließbare Ausstellungsfläche
  • ein großer oder zwei bis drei zusammenhängende Räume
  • die Möglichkeit, die Ausstellung für 6-8 Wochen zu präsentieren

Nähere Informationen gibt es im Informationsblatt der Bundeszentrale für politische Bildung: PDF Wanderausstellung Abgestempelt


Wanderausstellung „Frieden machen“

Die Ausstellung „Frieden machen“ wurde auf Anregung des Bundestags-Unterausschusses für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln konzipiert und von der Bundeszentrale politische Bildung (bpb) produziert.

Am 19. Juni 2017 wurde sie im Paul-Löbe-Haus in Berlin als erster Station eröffnet und danach bundesweit in Schulen gezeigt. Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum und soll insbesondere Jugendliche (ab der 9. Klasse) erreichen.

Das Thema der Ausstellung ist zivile Friedensarbeit. Bei der zivilen Friedensarbeit handelt es sich um ein wissenschaftlich und politisch relativ junges Feld. Ziel ist es, das demokratische Bewusstsein in der Bevölkerung zu festigen. Menschen sollen motiviert werden, kritisch und aktiv am politischen Leben teilzunehmen.

Diese Wanderausstellung greift aktuelle und historische Themen mit Printmedien, audiovisuellen und Online-Medien auf. Sie arbeitet mit Animationsfilmen, interaktiven Elementen, Comics und Grafiken, Globen, Interviews und Hörstationen. Für Gruppenbesuche besteht die Option, alle Hörstationen als Raumton mit einer mobilen Aktivbox zu übertragen. Sie ist in sieben Abteilungen gegliedert, die jeweils auf grundlegende Fragestellungen verweisen. Die Reihenfolge der Stationen ist dabei nicht festgelegt. Das heißt: die Ausstellung kann auf unterschiedlichen Wegen erschlossen werden. Trotzdem gibt es eine festgelegte Eingangs- und Ausgangssituation. So fordert die Ausstellung das die Besucher immer wieder auf, die Stationen um eigene Gedanken und Vorschläge zu ergänzen und über Themen zu diskutieren.

Für die Ausleihe der Wanderausstellung werden benötigt:

  • eine Ausstellungsfläche von mindestens 200 m² und eine Mindesthöhe von 3 m
  • eine möglichst ebenerdige und abschließbare Ausstellungsfläche
  • ein großer oder zwei bis drei zusammenhängende Räume
  • dauerhafte Stromversorgung, Zugänge zum Ausstellungsraum
  • die Möglichkeit, die Ausstellung für 4-6 Wochen, gerne auch länger, auszustellen

Nähere Informationen gibt es im Informationsblatt der Bundeszentrale für politische Bildung: PDF Wanderausstellung Frieden machen


Wanderausstellung „Mensch und Zukunft?“

Wissenschaftlich-künstlerische Objekte von Hans-Volker Pürschel

Im Jahr 2018 wurde im Künstleratelier der Osterburg zu Weida die Wanderausstellung „Mensch und Zukunft?“ der Werkstatt für Zukunfts-Forschung und Gestaltung (WZFG) e.V. Berlin gezeigt. Der im Jahr 2000 gegründete Verein arbeitete zu einem wissenschaftlich begründeten, zukunftstauglichen Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild. Thematisiert wurden insbesondere biologisch-anthropologische und systematische Grundlagen des Globalverhaltens der Menschheit.

Mit Ausstellung und Rahmenprogramm in Kooperation mit der Stiftung Osterburg 2018 beendete der Verein seine Tätigkeit und gab die Ausstellung an das Otto-Lummer-Kolleg Gera weiter.

Zukunftsrelevante Fragen begründend ästhetisch neuartig stellen, natürliche und soziale Lebensgrundlagen als solche benennen und dem Menschen im Gegenstand sich seiner selbst bewusst machen sind Ziele. Entsprechend dem wissenschaftlich-künstlerischen Konzept erhalten abstrakte wissenschaftliche Inhalte künstlerisch-plastisch Gestalt. Damit werden sie als bildhafte Metaphern sinnlich erfahrbar.

Das bedeutet: In den Arbeiten wird eine Synthese von wissenschaftlichen und künstlerischen Sichtweisen auf zukunftsrelevante Fragen und Probleme gewagt. Titel und Begleittexte geben eine erste Erklärung. Der Betrachter erhält damit die Grundlage für eigene persönliche Deutungen.

Wir bieten diese Wanderausstellung besonders Museen, Galerien und Institutionen an, die nach der Covid19-Pandemie über diese engagierten Arbeiten mit den Gästen erneut im direkten Kontakt vor den Objekten ein zukunftsgewandtes Gespräch beginnen wollen.

Bei Interesse einer Präsentation dieser Ausstellung im eigenen Haus bitte mit Herrn Prof. Jürgen Müller, Vizepräsident für Weiterbildung und Forschung an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach Kontakt unter: Tel. 0365/4341 403, juergen.mueller@dhge.de aufnehmen.

Bilder und Beschreibung dreier Glasobjekte zur Wanderausstellung Mensch und Zukunft


Historische Fenster abzugeben

Von privat wurden uns historische Fenster angeboten, die eine/n neue/n Besitzer/in suchen.

 

6 Fenster je  135 cm x 80 cm

2 Fenster je  110 cm x 75 cm.

 

Gunter Zeuner
036200/60736 oder
0176/68395468

 

 

 


Anfrage:
Leihgaben für eine zeitgeschichtliche Ausstellung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen,

die Stiftung Ettersberg bereitet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha eine drei Monate dauernde Sonderausstellung vor. Die Eröffnung ist für 2. Halbjahr 2022 in Erfurt geplant. Der Titel lautet:

HÄNDEDRUCK UND ROTE FAHNE

Die Gründung der SED 1946 in Gotha und Berlin

Projektiert wird eine transportable, gleichwohl ästhetisch ansprechende Schau, die v.a. aus hochwertigen Abzügen zeitgenössischer Fotografien, vergrößerten Ausschnitten aus Reproduktionen schriftlicher Dokumente und ausgewählten Objekten (darunter Mobiliar, Gemälde und persönliche Gegenstände zeitgenössischer Akteur*innen) bestehen wird.

Die Kapitel der Ausstellung lauten:

1) DIE VORGESCHICHTE:

WO IST DIE ARBEITERKLASSE? SPD und KPD als Kontrahenten

 2) DAS EREIGNIS:

GEBT EUCH DIE HAND! Die (Zwangs)-Vereinigung zur SED

3) DIE FOLGEN:

DIKTATUR DER FUNKTIONÄRE? Die SED als Staatspartei und das Ende der Arbeiterbewegung

Für die Gestaltung der Ausstellung sind wir auf der Suche nach Exponaten und Gemälden, die für den Zeitraum von Oktober 2021 bis Februar 2022 als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden können, beispielsweise:

  • Propagandistische aufgeladene Kunstwerke aus der DDR in denen die Ideologie der SED zum Ausdruck kommt
  • Straßenschild „Straße der Einheit“
  • Für eine Installation von Büchern im Raum möglichst viele Gesamtausgaben sozialistischer Klassiker (Marx, Lenin, Engels, Stalin usw.). Gerne auch weitere Bücher sozialistischer bzw. linker Prägung (auch verfemte Autoren wie Trotzki o.ä.)
  • Gemälde der „Roten Fahne“ bzw. des „Händedrucks“ als Identifikationsemblem sozialdemokratischer, sozialistischer und kommunistischer Bewegungen („Arbeiterfahne“)
  • Fotografien aus dem Jahr 1945 von durch den Zweiten Weltkrieg zerstörten Deutschland (Trümmerlandschaft)
  • Büsten und Fotografien bekannter Persönlichkeiten wie Karl Marx, Friedrich Engels, Wilhelm Pieck, Otto Grotewohl, Erich Honecker…
  • Fotografien für Einzelporträts von Kommunist*innen und Sozialdemokrat*innen:
KPD SPD
Clara Zetkin Kurt Schuhmacher
Rosa Luxemburg Willy Brandt
Ernst Thälmann Otto Grotewohl
Karl Liebknecht Emma Sachse
Walter Ulbricht Hermann Brill
Ernst Busse Heinrich Hoffmann
Werner Eggerath August Frölich
Gertrud Schimpf Curt Böhme
Walter Wolf

 

Für Rückmeldungen wären wir dankbar!

Herzliche Grüße aus der Andreasstraße

Ihr Jochen Voit

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Dr. Jochen Voit

Stiftung Ettersberg

Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

Andreasstraße 37a

99084 Erfurt

Mobil: +49 151 58754015

Fon: +49 361 219212-12

http://www.stiftung-ettersberg.de/andreasstrasse/


Fotoausstellung „Industriekultur 4.0 in Thüringen“

Im Jahr 2018 gab es begleitend zur Landesausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ im Alten Schloß der Osterburg zu Weida eine Kunstausstellung, die s/w-Fotografie zu Industriekultur von Prof. Dr. Rothenberger zeigte. Diese Ausstellung wurde auch im Thüringer Landtag und in der Sparkasse Altenburg gezeigt. Als Mitglied im Kuratorium der Osterburg betreute die Duale Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) diese Ausstellung. Die Duale Hochschule hat Prof. Rothenberger in Unternehmen der Praxispartner fotografieren lassen. Kleine, aber sehr innovative Unternehmen sind in den vergangenen 30 Jahren in der Region entstanden und wirken – wie zu Beginn der Industrialisierung – über die Landesgrenzen hinaus.

Unter dem Titel „Industriekultur 4.0 in Thüringen“  entstanden Bilder aus u. a. diesen thüringischen Unternehmen:

  • BMW Fahrzeugtechnik GmbH
  • LFG-Eckhard Oertel, Gera
  • Hirschvogel Eisenach GmbH
  • Präzisionsoptik Gera
  • InduSol, Schmölln
  • MicroHybrid Hermsdorf
  • PJ Ceramic Lederhose
  • Porzellanfabrik Hermsdorf
  • BMW in Eisenach
  • Phoenix Mecano

Auch Labore und Lehrbetrieb der Dualen Hochschule finden sich in den Bildern wieder.

Bei Interesse einer Präsentation dieser Fotoausstellung im eigenen Haus bitte mit Herrn Prof. Jürgen Müller, Vizepräsident für Weiterbildung und Foschung an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach Kontakt unter: Tel. 0365/4341 403, juergen.mueller@dhge.de aufnehmen.


Leitfaden zur Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und Partner aus Museen, Bibliotheken und der Provenienzforschung veröffentlichen den ersten Leitfaden zur Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut, das während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen wurde. Auf 135 Seiten stellt er eine praktische Hilfe dar, wie es sie bislang nicht gab: Es ist ein Werkzeugkasten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, Bibliotheken und Archiven. Wer Zweifel an der Provenienz von Kulturgütern in eigenen Beständen hat, wer die Herkunft herausfinden möchte, wer dafür Ideen, Tipps und Anregungen braucht, findet in dem Leitfaden das nötige Instrumentarium, praktische Hinweise, Fallbeispiele und alle wichtigen Adressen, Quellen und Internetzugänge.

Der Leitfaden ist ein Gemeinschaftswerk, an dem neben dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, fünf weitere Partner mitgearbeitet haben: der Arbeitskreis Provenienzforschung e. V., der Arbeitskreis Provenienzforschung und Restitution – Bibliotheken, der Deutsche Bibliotheksverband e. V., der Deutsche Museumsbund e. V. und ICOM Deutschland e. V.

Die Online-Publikation mit Anlagen sowie die Kontaktdaten für eine Bestellung broschierter Exemplare finden Sie hier.