Konferenzen, Weiterbildungen und Tagungen

Die digiCULT-Sprechstunde

Die digitale Erfassung und die Verwaltung von Beständen bilden einen dynamischen Prozess, der oft spezifische Fragen aufwirft. Um Sie hierbei noch direkter und unkomplizierter zu unterstützen, etabliert das Team Digitales Kulturerbe der ThULB Jena ein neues Beratungsangebot für alle Thüringer Museen und bestandswahrenden Einrichtungen. Ab sofort findet die Sprechstunde an jedem letzten Freitag im Monat von 10:00 bis 11:00 Uhr online statt. Es gibt keine feste Tagesordnung – im Mittelpunkt stehen Ihre konkreten Anliegen, Probleme und Anregungen rund um die Anwendung digiCULT.web. Eine Vorab-Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich. Sollten Sie jedoch eine komplexere Fragestellung haben, können Sie diese vorab per E-Mail an digicult@uni-jena.de senden.

Terminübersicht:

  • 31. Juli 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr
  • 28. August 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr
  • 25. September 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr
  • 30. Oktober 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr
  • 27. November 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr
  • 18. Dezember 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr

Einwahllink für Zoom: https://uni-jena-de.zoom-x.de/j/68523200447
Meeting-ID: 685 2320 0447 I Kenncode: 069898


Fortbildung „Geschichte vielfältig“

Der 13. August 1961 datiert den Tag des Mauerbaus: Von diesem historischen Ereignis ausgehend, widmet sich die Fortbildung wissenschaftlich, künstlerisch, spielerisch und theatral der Auseinandersetzung mit der DDR. Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie an alle Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und findet am 13. August 2026 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt statt.

Weitere Informationen finden Sie unter  https://stiftung-ettersberg.de/gedenkstaette-andreasstrasse/ihr-besuch/fuer-lehrkraefte/


33. Tag der Thüringischen Landesgeschichte

Die Historische Kommission für Thüringen veranstaltet gemeinsam mit dem Verein für Thüringische Geschichte und der Forschungsstelle für Neuere Regionalgeschichte Thüringens an der FSU Jena am 19. September 2026 den 33. Tag der Thüringischen Landesgeschichte im Schloss Bertholdsburg in Schleusingen. Der Tag soll neben wissenschaftlichen Vorträgen zum Thema „Residenzen – Landschaft – Raum? Die Region Thüringen vom 16. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts“ vor allem dem Fachgespräch unter den Teilnehmenden dienen.

Anmeldefrist: 14. September 2026 per E-Mail an historische.kommission@uni-jena.de.

Das Programm finden Sie hier.


Symposium: Krieg in der Leipziger Stadtgeschichte – Praktiken, Folgen und museale Vermittlung. Vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Völkerschlacht

Belagert, besetzt, ausgebeutet: Die Stadt Leipzig war über Jahrhunderte hinweg immer wieder ein umkämpfter Platz. Anlässlich des 270. Gedenktages zum Beginn des Siebenjährigen Krieges in Sachsen laden das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und die Stiftung Völkerschlachtdenkmal Leipzig am Freitag, dem 16. Oktober 2026 und am Samstag, dem 17. Oktober 2026 zu einem Symposium ein, bei dem die Folgen von frühneuzeitlichen Konflikten für die Stadt Leipzig im Fokus stehen.

Im Rahmen des Symposiums untersuchen Fachexpertinnen und -experten anhand von Vorträgen und Podiumsdiskussionen die Belagerungs-, Okkupations- und Ausbeutungserfahrungen der Stadt an der Pleiße vom Dreißigjährigen Krieg bis zu den Befreiungskriegen. Zudem werden die Praktiken der Kriegsführung – von der Kampftaktik bis zum Sanitätswesen – in den Blick genommen. Veränderungen in der Waffentechnik, Strategien und Motivationen der Teilnehmenden und die damit verbundenen Folgen für Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilistinnen und Zivilisten sind ebenso Teil der Diskussion.

In der letzten Sektion gehen Museumsexpertinnen und ‑experten anhand von umgesetzten und geplanten Ausstellungen auf die Frage ein: Wie können Museen frühneuzeitliche Militärgeschichte ausstellen? Sie stellen Praxisbeispiele vor und erläutern Konzepte sowie aktuelle Gedanken zur musealen Vermittlung zum Thema Krieg.

Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten: www.bit.ly/leipzig-symposium-krieg