Aus dem Verband/ Pressemitteilungen

Pressemitteilung:

Am 15. Mai 2022 wird der
Internationale Museumstag gefeiert!

Erfurt, 3. Mai 2022. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen begehen die Museen in Thüringen am Sonntag, dem 15. Mai 2022, den 45. Internationalen Museumstag.
In ganz Thüringen bieten die Museen besondere analoge und digitale Aktionen und Vermittlungsformate an, in denen sich die Attraktivität der einzigartigen Museumslandschaft spiegelt.

In den vergangenen zwei Jahren haben die Museen während der pandemiebedingten Schließungen kreativ und einfallsreich viele digitale Formate entwickelt, die aus der aktuellen Museumslandschaft nicht mehr wegzudenken sind. Einen Überblick über die Angebote der Thüringer Museen gibt es in der Datenbank des Internationalen Museumstags. Ein Filter, zum Beispiel nach Orten, ermöglicht die gezielte Suche nach Aktionen einzelner Anbieter: https://www.museumstag.de/programm/.

Als Präsident des Bundesrates hat der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow die Schirmherrschaft dieses Aktionstags übernommen. Die bundesweite Auftaktveranstaltung findet am 15. Mai, ab 11:00 Uhr im Museum Schloß Burgk bei Schleiz statt.

Traditionell wird zum Tagesauftakt mit einer Podiumsdiskussion auf die vielfältigen Aufgaben von Museen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen hingewiesen. In diesem Jahr gelten aus aktuellem Anlass die Gespräche dem Thema „Museen in Zeiten des Krieges“. Auf dem Podium diskutieren Dr. Tobias Pfeifer-Helke, Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein, Dr. Nataša Jagdhuhn, Wissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkt Museen in Südosteuropa, Sabine Schemmrich, Vorstandsmitglied des Museumsverbandes Thüringen und Direktorin des Museums Schloß Burgk sowie Dr. Klaus B. Staubermann, Generalsekretär ICOM Deutschland e. V. Moderiert wird das Gespräch von Stefan Nölke, Redakteur des Mitteldeutschen Rundfunks. Für die Öffentlichkeit wird die Podiumsdiskussion im Livestream übertragen und von MDR KULTUR aufgezeichnet. Zu hören ist sie dann am 17. Mai um 22 Uhr bei MDR KULTUR und in der ARD Audiothek https://www.ardaudiothek.de/

Auf Schloß Burgk wartet ab dem Nachmittag zudem ein abwechslungsreiches Programm mit Sonderausstellungen, Führungen und Mitmachaktionen für alle Altersgruppen.

Die im Thüringer Museumsverband zusammengeschlossenen Museen freuen sich darauf, nach einer erzwungenen zweijährigen Pause wieder in die Häuser selbst einladen zu können und dabei in diesem Jahr auch ein überregionales Publikum anzusprechen. Der MVT wird die Thüringer Museen an einem eigenen Stand auf Schloß Burgk vorstellen.

Um die Vielfalt der Thüringer Museen auch virtuell sichtbar zu machen, hat der MVT ganz besondere Videos produziert: In acht Filmen kommen dabei wissenschaftliche Volontärinnen und Volontäre aus dem Förderprogramm der Thüringer Staatskanzlei für Volontariate in Thüringer Museen zu Wort. In Interviews geben sie sinnbildlich den roten Faden von Museum zu Museum weiter, weisen auf die Besonderheiten „ihrer“ Häuser hin und stellen ihre Lieblingsobjekte vor. https://kurzelinks.de/m0da

Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und an einem Sonntag gefeiert. Ziel des Museumstages ist es, auf die Museen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit aufmerksam zu machen. Der Internationale Museumstag wird vom Deutschen Museumsbund bundesweit koordiniert und in enger Kooperation mit den Museumverbänden und -ämtern der Länder sowie den Museen vor Ort umgesetzt. Maßgebliche Förderung erhält der Aktionstag von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Weitere Informationen unter: www.museumstag.de


Pressemitteilung:

4. Internationaler Tag der Provenienzforschung am 13. April 2022

Der Museumsverband Thüringen e. V. lädt im Rahmen des Tages der Provenienzfoschung zu einer Online-Veranstaltung am 13. April 2022,10:00 Uhr ein. In ihrem Vortrag „Auf der Suche nach Geschichte(n) – Provenienzforschung zwischen Schatzsuche, Bürgerwissenschaften und Zeitzeugenarbeit“ widmet sich Anne Vaupel-Meier vom Grenzmuseum Schifflersgrund dem Thema und gibt Einblick in den Forschungsstand des Museums.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung:
Museumsverband Thüringen e. V. veranstaltet Tagung zur Provenienzforschung in Thüringen

Am 04. April 2022 lädt der Museumsverband Thüringen e. V. in Kooperation mit dem Thüringer Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einer Tagung zur Provenienzforschung in Thüringen ein. Im Reithaus des Schlosses Heidecksburg Rudolstadt sollen entsprechende Chancen & Perspektiven für den Freistaat ausgelotet werden.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung:

Kultur im Zeichen des Krieges und der Pandemie: Große Belastungen und wichtige Vorhaben.

Der Museumsverband Thüringen e. V. blickt auf die Thüringer Museumslandschaft und auf das Jahr 2022 voraus.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Kulturrat Thüringen erste Anlaufstelle für geflüchtete Kulturschaffende aus der Ukraine

Ab sofort fungiert der Kulturrat Thüringen als Anlaufstelle für in Thüringen ankommende geflüchtete Kulturschaffende aus der Ukraine. Gemeinsam mit der Thüringer Staatskanzlei sollen sowohl individuelle Unterstützung als auch berufliche Perspektiven ermöglicht und koordiniert werden.

Die kulturellen Spartenverbände des Kulturrates Thüringen erklären ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk und wollen geflüchteten Kunst- und Kulturschaffenden aus der Ukraine schnell und unbürokratisch helfen. Als Anlaufstelle koordiniert und vermittelt die Geschäftsstelle des Kulturrates praktische Hilfsmaßnahmen, bringt die Geflüchteten mit den Mitgliedsverbänden in Verbindung und versucht so, individuelle Unterstützung zu vermitteln. Konkretes Ziel ist es auch, den Betroffenen während ihrer Zeit in Thüringen berufliche Perspektiven zu ermöglichen.

Um den individuellen Situationen am besten entsprechen zu können, ist auf der Webseite des Kulturrats ein zweisprachiges Kontaktformular geschaltet, in dem der Hilfebedarf angezeigt werden kann.

https://www.kulturrat-thueringen.de/de/aktuelles-und-veranstaltungen/ukraine-ukrajina.html#goto_level_2-94


Jüdische Geschichten(n) in Thüringer Museen.
Die jüngste Ausgabe 2|2021 der Thüringer Museumshefte ist erschienen

 Das Thüringer Museumsheft 2|2021 blickt mit seinem Titelthema zurück auf das Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“. Im großen Rahmen des bundesweit begangenen Festjahrs aus Anlass von nachweislich 1.700 Jahren jüdischem Leben in Deutschland wurden auch in Thüringer Museen in vielen Sonderausstellungen und Veranstaltungen Geschichte und Zeugnisse jüdischer Gemeinden und ihrer Kultur vorgestellt.
Das von der Thüringer Staatskanzlei ausgerufene Themenjahr gab nicht nur den Impuls, Sonderausstellungen, Forschungsprojekte und Veranstaltungen zu konzipieren, sondern es stärkte auch in Netzwerke und Kooperationen innerhalb Thüringens und über seine Grenzen hinaus. Auch nach dem Festjahr wird das große Themenfeld seine Aktualität nicht verlieren und weiterhin Verpflichtungen, Möglichkeiten, Herausforderungen für die Museen mit sich bringen. Die Beiträge des aktuellen Thüringer Museumshefts verstehen sich daher als Überblick und Resümee, vor allem aber auch als Anregung und Perspektive für weitere Forschungen und Projekte.

Zusätzlich zum Titelthema enthält auch das Thüringer Museumsheft 2|2021 in den Rubriken „Aus den Museen“, „Forum Museum“ und „Aus dem Museumsverband“ wieder aktuelle Berichte und Informationen aus der Thüringer Museumslandschaft.

Mitglieder des Museumsverbands Thüringen e. V. erhalten das Thüringer Museumsheft per Post; die Online-Version zum Download finden Sie hier.

 

 


Wir trauern um Veronika Jung

* 19. Januar 1959               † 15. November 2021

 

 

Veronika Jung war von 2003 bis 2020 Mitglied im Vorstand des Thüringer Museumsverbandes e. V. und von 2011 bis 2019 dessen Vizepräsidentin. In unserer gemeinsamen Arbeit für die Thüringer Museumslandschaft durften wir von ihrer Kompetenz, ihrer Herzlichkeit und ihrem klugen Mitwirken profitieren. Mit ihrer Aufgeschlossenheit und ihrem unbedingten Einsatz für die Museen in Thüringen war Veronika Jung für viele Jahre eine verlässliche und unentbehrliche Stütze unserer Verbandsarbeit.

Auch über ihr unmittelbares Engagement im Museumsverband Thüringen e. V. hinaus spielte Veronika Jung eine wichtige Rolle als Initiatorin, Vermittlerin und Beraterin in der Museumslandschaft. Sie hinterlässt eine Lücke, die für alle, die sie kannten und die gemeinsame Arbeit mit ihr schätzten, nicht zu füllen sein wird.

Veronika Jung wurde am 19. Januar 1959 in Bad Salzungen geboren. Nach dem Studium der Geschichtswissenschaften in Leipzig und dem Abschluss als Diplomhistoriker war sie von 1984 bis 1994 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden mit dem fachlichen Schwerpunkt „Bergbau, Verhüttung und Kleineisenindustrie“ tätig. In dieser Funktion baute sie das Hochofenmuseum „Neue Hütte“ in Schmalkalden auf. Seit 1994 leitete Veronika Jung das Metallhandwerksmuseum Steinbach-Hallenberg.

Die Thüringer Museumlandschaft verliert mit ihr eine leidenschaftliche Museumsmacherin, nicht nur auf dem Gebiet der Technik- und Industriegeschichte, die – zusammen mit der Alltagskultur – im Zentrum ihres fachlichen Interesses stand. Ihre profunde Erfahrung stellte sie auch in den Dienst der Thüringer Museen: Von 1999 bis 2020 leitete sie im Museumsverband Thüringen e. V. den Arbeitskreis der Technischen Museen, die sie mit großem persönlichen Einsatz zu vernetzen wusste. Ihrem energischen Einsatz ist es zu verdanken, dass 2018 in Pößneck die Leitausstellung „Industrialisierung und soziale Bewegung“ als Leitausstellung für das Thüringer Themenjahr zusammen mit zahlreichen Satellitenausstellungen in Thüringen eröffnet werden konnte.

Von all ihren Arbeits- und Wirkungsfeldern lagen ihr die kleinen und mittleren Museen sowie die kleinen Spezialmuseen ganz besonders am Herzen. Diese Häuser mit ihren geringen Ressourcen immer wieder durch fachliche und inhaltliche Hilfe zu unterstützen und zu fördern, war ihr eine besonders wichtige Aufgabe.

Am 15. November 2021 ist Veronika Jung nach langer Krankheit verstorben. Wir werden sie als Mensch und als Kollegin immer in dankbarer Erinnerung behalten.

 

Der Vorstand und die Geschäftsstelle
des
Museumsverbands Thüringen e.V.


Nachwahl des Vorstands

Auf dem Verbandstag des MVT am 16. September 2021 in der Kornmarktkirche in Mühlhausen haben die Mitglieder über zwei neu zu besetzende Plätze im Vorstand abgestimmt: Wir freuen uns, Sabine Schemmrich und Prof. Dr. Timo Mappes als neue Mitglieder im Vorstand des MVT vorstellen zu können.

   

Sabine Schemmrich ist seit 1988 im Museum Schloß Burgk zuhause, von 2001–2011 als stellvertrende Leiterin, seit 2012 als Museumsleiterin.

Prof. Dr. Timo Mappes ist seit 2018 Gründungsdirektor des Deutschen Optischen Museums in Jena.

Wir begrüßen die beiden neuen Vorstandsmitglieder und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit!


Pressemitteilung:

Den digitalen Wandel in Museen gestalten
der Museumsverband Thüringen e. V. hat einen Digitalbeirat gegründet

Erfurt, 14. Oktober 2021. Die Digitalisierung ist in den letzten Jahren ein immer wichtigeres Arbeitsfeld in den Museen geworden. Aber was bedeutet eigentlich Digitalisierung und Digitalität? Was zählt alles dazu und was nicht? Längst gehört dieses komplexe Thema mit seinen vielen Fragestellungen zu den zentralen Aufgaben musealer Arbeit. Für alle Museen bringt es große Herausforderungen mit sich, nicht wenige sind aufgrund mangelnder personeller und materieller Ressourcen damit überfordert. Um Kompetenzen für einen gelingenden Transformationsprozess zu bündeln, hat der Vorstand des Museumsverbands Thüringen e. V. (MVT) zur Unterstützung seiner Arbeit einen Digitalbeirat berufen, der sich am 28. September 2021 konstituiert hat.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Pressemitteilung:
Museumsverband Thüringen e. V. stellt Zukunftsthema Digitalisierung in den Mittelpunkt seiner Arbeit

16. September 2021: Kulturgüter digital dokumentieren, verwalten und präsentieren. Das wird – so ist sich der Museumsverband Thüringen e. V. sicher – künftig ein zentraler Aspekt der Museumsarbeit in Thüringen. Er steht zudem in unmittelbarem Zusammenhang mit den Kernaufgaben eines Museums – Sammeln, Forschen, Bewahren, Ausstellen und Vermitteln. Deshalb wird der Verband einen noch größeren Teil seiner Arbeit Fragen der Digitalisierung und Digitalität sowie darüber hinaus der Provenienzforschung widmen. Die vollständige Pressemitteilung zum Verbandstag des MVT finden Sie hier.


Pressemitteilung: Museumsverband Thüringen verleiht Bernhard-von-Lindenau-Medaille
an Dr. Lutz Unbehaun

Mühlhausen, 16. September 2021. Dr. Lutz Unbehaun, langjähriger Direktor des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg in Rudolstadt, wurde heute mit der Bernhard-von-Lindenau-Medaille des Museumsverbands Thüringen e. V. ausgezeichnet. Mit der Medaille würdigt der Museumsverband anlässlich seines Verbandstages einmal im Jahr Personen, die außerordentliche Leistungen für das Thüringer Museumswesen erbracht haben.

Herzliche Glückwünsche erhielt Dr. Lutz Unbehaun heute bei der Verleihung der Lindenau-Medaille nicht nur von den traditionellen Gratulanten, dem Präsidenten des Museumsverbands Thüringen Dr. Thomas T. Müller und seiner Laudatorin Sabrina Lüderitz. Trotz engem Terminplan ließ es sich auch Thüringens Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff nicht nehmen, nach seinem Grußwort noch im Mühlhäuser Bauernkriegsmuseum Kornmarktkirche zu bleiben, um dem diesjährigen Preisträger mit persönlicher Umarmung zu gratulieren.

Die vollständige Pressemitteilung zur Verleihung der Bernhard-von-Lindenau Medaille können Sie  hier  lesen.


„Was ist ein Museum?“ – Thüringer Museumsheft 1/2021 stellt grundlegende Fragen

Das Thüringer Museumsheft Nummer 1/2021 ist erschienen. Mit sonnengelbem Cover fragt es: „Was ist ein Museum?“ Der Frage wird aus definitorischer Sicht genauso nachgegangen, wie in Abgrenzung zu Heimatstuben. Man findet die Diskussion um Wertigkeit des Begriffs oder dessen Verstaubtheit genauso wie Einblicke in museale Arbeit im laufenden Handwerksbetrieb. Im Teil „Aus den Museen“ erfährt man mehr über den Weg der Brehm-Gedenkstätte zu „BREHMS WELT – Tiere und Menschen“ in Renthendorf, zum Technischen Denkmal Historischer Schieferbergbau Lehesten und kann von Erfahrungen anderer Museen profitieren, beispielsweise bezüglich lokaler Zusammenarbeit mit Heimatstuben oder einer Teddybären-Ausstellung in einem Musik-Museum. Außerdem Informationen aus dem Verband (Satzung, Wahlordnung, Erfahrungen im zurückliegenden Corona-Jahr, Berichte pädagogischer Volontäre zu ihrer Ausbildung.

Das Thüringer Museumsheft erhalten die Mitglieder des Verbands per Post. Online kann man es als PDF hier lesen.

Inhaltsverzeichnis des Thüringer Museumsheftes 1/2021:

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DMB veröffentlicht Leitfaden „Umgang mit menschlichen Überresten in  Museen und Sammlungen“

Juni 2021. – Der Deutsche Museumsbund (DMB) hat einen neuen Leitfaden veröffentlicht. Er heißt „Umgang mit menschlichen Überresten in Museen und Sammlungen“. In der Pressemitteilung des DMB zur Veröffentlichung heißt es: „Die Praxishilfe beantwortet Fragen entlang der musealen Aufgaben Sammeln, Bewahren, Forschen, AUsstellung und Vermitteln sowie zur RÜckgabe von menschlichen Überresten an ihre Herkunftsgesellschaften. Gleichzeitig schärft die Publikation das Bewusstsein für die ethische Dimension beim Umgang mit diesem sensiblen Sammlungsgut.“

Der Leitfaden ist eine umfangreiche Überarbeitung des Leitfadens von 2013, der um eine internationale Perspektive erweitert wurde.

Sie finden den Leitfaden online unter: www.museumsbund.de (PDF).


Wiederöffnungen Thüringer Museen

Eine Liste mit Terminen zur Wiederöffnung der Thüringer Museen ist online (Stand: 23. Juli): hier.


Thüringer Museen können wieder öffnen

Erfurt, 4. Juni 2021 – Viele Thüringer Museen öffnen wieder! Heute und morgen machen viele Museen im Freistaat erstmals nach sieben Monaten Schließung die Türen wieder für Besucher auf und zeigen vielfach interessante neue Sonderschauen. Denn in 20 der 23 Thüringer Kreisen und Städten liegt die 7-Tage-Inzidenz seit mehr als fünf Werktagen plus zwei Wartetagen unter der Marke von 100, der Schwelle, ab der Museen öffnen können.

Ganz praktisch heißt das, dass zwischen Nordhausen und Suhl, zwischen Wartburgkreis und Altenburger Land Hunderte Thüringer Museen ihre Pforten für die Besucher öffnen können und es dieser Tage mit großer Begeisterung tun. „Die gesamte Thüringer Museumswelt freut sich sehr, endlich wieder Besucher begrüßen und begeistern zu können“, sagt Franziska Zschäck, 1. Vizepräsidentin des Thüringer Museumsverbands und Leiterin des Thüringer Freilichtmuseums in Hohenfelden (Weimarer Land). Die Museen sind auf die Wiedereröffnung gut vorbereitet. Ausstellungen wurden optimiert und erweitert, Sonderschauen kuratiert. Die Museumsmitarbeiter sind glücklich darüber, endlich wieder Publikum im Haus zu haben, das die museale Arbeit in direkter Anschauung und zum Teil persönlich begleitet erleben kann. Sie freuen sich auf Besucher aller Altersgruppen, die neue Eindrücke erleben, sich informieren und Erkenntnisse gewinnen oder einfach nur endlich wieder Kultur genießen.

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Museumsverband Thüringen fordert anlässlich des Internationalen Museumstags Öffnungsstrategie für die Museen

Erfurt, 12. Mai 2021   Anlässlich des Internationalen Museumstags, der in Deutschland am 16. Mai 2021 begangen wird, fordert der Museumsverband Thüringen e. V. eine Öffnungsstrategie für alle Thüringer Museen. „Wir sind dankbar, dass die Inzidenzen sinken. Das ist der Moment, in dem Schritte für eine baldige Wiederöffnung vorbereitet werden sollten. Dafür muss es rechtzeitig eine für alle Museen umsetzbare Strategie geben“, so Verbandspräsident Dr. Thomas T. Müller. Der Museumsverband fordert deshalb von der Politik ab einem klar definierten Inzidenzwert konkrete Szenarien für einen vereinfachten Neustart unter Einhaltung jener Hygienemaßnahmen, die sich bereits bei der ersten Wiederöffnung 2020 bewährt hatten. Aus Sicht des Verbandes wird es vor allem den kleinen und mittleren Museen nicht möglich sein, eigene Testzentren – wie beispielsweise im Umfeld der BUGA – einzurichten. „Wir sind hier bereits mit der Staatskanzlei im Gespräch und hoffen auf eine ähnlich konstruktive Zusammenarbeit wie im vergangenen Jahr“, so Müller.

Da die Inzidenzen in Thüringen aktuell jedoch noch deutlich über 100 (auf 100.000 Einwohnern) liegen, kann der Internationale Museumstag in diesem Jahr leider noch nicht mit echten Museumsbesuchen begangen werden. Und doch laden die Museen die Besucher zu virtuellen Erkundungen, exklusiv veröffentlichten Videos oder einer hochkarätig besetzten Diskussion im Netz ein. So lassen sich am 16. Mai zum Internationalen Museumstag von zu Hause aus „Museen entdecken“, wie das Motto des Internationalen Museumstags lautet. Er wurde vom Internationalen Museumsrat ICOM 1978 ins Leben gerufen, um auf die thematische Vielfalt von Museen aufmerksam zu machen.

Online-Premieren zum Internationalen Museumstag

Das Astronomiemuseum Sonneberg präsentiert am Internationen Museumstag eine Video-Dokumentation über das berühmte Sonneberger Plattenarchiv. Es umfasst rund 300.000 Fotos des gestirnten Himmels. Der Astronom Cuno Hoffmeister hatte 1923 die erste Fotoplatte des nördlichen Sternenhimmels in der Sternwarte Sonneberg belichtet. Sie wurde zur Grundlage für das zweitgrößte astronomische Fotoplatten-Archiv der Welt. Das Plattenarchiv wird am 16. Mai um 8 Uhr am Morgen freigeschaltet (https://t1p.de/Astronomiemuseum-Sonneberg).

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Herkunft im Fokus – Forschung in den Thüringer Museen

Tag der Provenienzforschung: Projekte des Museumsverbands Thüringen e.V. 

Erfurt, 13. April 2021. Der zweite Mittwoch im April ist der offizielle „Tag der Provenienzforschung“. In diesem Jahr fällt er auf den 14. April 2021. Für den Museumsverband Thüringen e.V. (MVT) hat dieser Tag einen hohen Stellenwert, denn diese Erforschung der Objektherkunft ist auch in Thüringen ein Schwerpunkt der aktuellen Museumsforschung geworden. Der MVT schließt in ein einigen Tagen ein Projekt ab, ein weiteres läuft aktuell. Ab Juni werden sich zwei wissenschaftliche Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des MVT ausschließlich diesem wichtigen Thema widmen.

„Provenienzforschung ist heute eine der Kernaufgaben von Museen, die in der Alltagspraxis aufgrund der personellen Struktur allerdings oft nur schwer umsetzbar ist“, erläutert der Präsident des MVT, Dr. Thomas T. Müller. „Hier will der Verband nun ansetzen und insbesondere die kleineren und mittelgroßen Museen unterstützen“, erklärt er. Aus diesem Grund wurde im Frühjahr 2020 erstmals ein „Erstcheck NS-Raubgut“ beim Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste erfolgreich beantragt. Sarah-Mae Lieverse untersuchte sechs Monate lang in vier kommunalen Thüringer Museen (Sommerpalais Greiz, Stadtmuseum Camburg, Städtische Museen Nordhausen, Museum642-Pößnecker Stadtgeschichte), ob in ihren Sammlungen Hinweise auf Raubgut aus NS-Zeit vorhanden ist. Die Ergebnisse werden demnächst präsentiert.

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Besuchszahlen der Thüringer Museen 2020

Erfurt, 19. März 2021 – Die Corona-Pandemie hat die Besuchszahlen der Thüringer Museen deutlich reduziert. Doch trotz monatelanger Schließzeiten und ausgefallener Veranstaltungen verzeichneten die Museen mehr als 1,9 Millionen Besuche im Jahr 2020, wie die aktuelle Erhebung des Museumsverbandes Thüringen e. V. (MVT) zeigt. Während der Schließzeiten haben die Thüringer Museen zudem intensiv hinter den Kulissen gearbeitet. Die Sorgen um finanzielle Kürzungen durch die Träger sind aber weiterhin groß.

In den letzten Jahren lagen die Besuchszahlen der Thüringer Museen stets zwischen 3,5 und 4,2 Millionen mit einem weitgehenden Aufwärtstrend. Die beiden Lockdowns seit März 2020 haben diesen beendet. Dennoch sind die Zahlen für 2020 mit über 1,9 Millionen Besuchen höher als erwartet, zumal ca. zehn Prozent der Mitgliedsmuseen keine Zahlen eingereicht haben. Dabei verzeichneten die besuchsstärksten Museen einen deutlich geringeren prozentualen Rückgang der Besuchszahlen als die kleinen und eher wenig besuchten Häuser.

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Museumsverband Thüringen e. V. untersucht außereuropäische Sammlungen in Thüringer Museen

Erfurt, 10. Dezember 2020. – Der Museumsverband Thüringen e. V. (MVT) untersucht zwischen Februar und Juni 2021 die außereuropäischen Bestände ausgewählter Thüringer Sammlungen. Das Projekt schließt damit an den „Erstcheck“ an, in dessen Rahmen der MVT vier Thüringer Museen auf Hinweise auf NS-Raubkunst durchleuchtet.

Seit 1. Februar 2021 bestimmt Friederike Brinker im Auftrag des Museumsverbands Thüringen e. V. die außereuropäischen Objekte im Lindenau-Museum und im Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg, im Stadtmuseum Saalfeld und im Schlossmuseum Sondershausen. Da es für diesen Sammlungsbereich in Thüringen nur wenige Fachwissenschaftler gibt, wurden diese Objekte bislang kaum erforscht. Dank einer großzügigen Förderung der Thüringer Staatskanzlei ändert sich das nun.

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Thüringer Museumsheft 02/2020 zum Thema „Entsammeln“ erschienen

Museen sind die Hüter ihrer Objekte. Doch wenn die Depots überfüllt sind, die Objekte von Schaden bedroht sind oder schlicht nicht zum Sammlungskonzept passen, müssen sich Museen auch von Kulturgütern trennen. Wie Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter das Entsammeln unter strategischen, wissenschaftlichen und konservatorischen Bedingungen umsetzen können, erklärt die neue Ausgabe der Thüringer Museumshefte. Die Autorinnen und Autoren zeigen verschiedene Entsammlungsstrategien und die Ergebnisse von Entsammlungsmaßnahmen anhand konkreter Beispiele. Darüber hinaus präsentiert das Thüringer Museumsheft 02/2020 aktuelle Projekte der Thüringer Museen und blickt auf das „Coronajahr“ zurück. Und als neue Kategorie der Museumshefte stellt es in der Rubrik „Personalia“ neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Museen und verabschiedet diejenigen, die in den verdienten Ruhestand gehen.

Das Heft finden unsere Mitglieder Ende Dezember oder Anfang Januar in ihren Briefkästen. Online können Sie es hier lesen.

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Empfehlung aus der Geschäftsstelle

Handreichung Kulturelles Erbe digital – eine kleine Rechtsfibel

Kunst- und Kulturinstitutionen beschäftigen sich zunehmend mit der Digitalisierung ihrer Sammlungen, auch und gerade im Angesicht der Pandemie 2020. Dabei spielen nicht nur technische und organisatorische Fragen eine Rolle, vor allem rechtliche Aspekte führen oft zu Unsicherheit bei der digitalen Zugänglichmachung der Daten.

Um diesen Unsicherheiten kompakt zu begegnen, gibt digiS die “Rechtsfibel” in Zusammenarbeit mit iRights und Paul Klimpel als Autor heraus. Darin werden unter anderem konkrete Fragen des Urheberrechts zu verschiedenen Objektgattungen, Lizenzfragen, Persönlichkeitsrecht und Datenschutz, die Online-Präsenation von Digitalisaten und zur Archivierung behandelt.

Die Handreichung soll Mitarbeiter*innen in Kultur(-erbe)einrichtungen ermutigen, sich mit den rechtlichen Fragen bei der Digitalisierung auseinanderzusetzen, indem sie die vielen Facetten dieses Bereichs verständlich darstellt.

Die Handreichung in der aktuellen Fassung ist zu finden unter: https://www.digis-berlin.de/wissenswertes/rechtsfibel/


Erstcheck – Provenienzforschung nach NS-verfolgungsbedingtem entzogenem Kulturgut an vier Thüringer Museen

Anfang September 2020 startete der sogenannte Erstcheck und ist damit der erste seiner Art in Thüringen. Ziel dieser Untersuchung ist es, zu prüfen, ob ein Bedarf an Provenienzforschung zu in der Zeit des Nationalsozialismus unrechtmäßig entzogenen Objekten besteht. Dazu werden verdächtige Objekte sowie solche mit unklarer Herkunft identifiziert. Im Zentrum stehen Stücke, die während der NS-Zeit, also zwischen 1933 und 1945 in die Sammlungen gekommen sind. Im Fall positiver Befunde avisiert der Museumsverband ein Anschlussprojekt, das die Verdachtsfälle klären bzw. eine angemessene weitere Vorgehensweise ermöglichen soll.

Die Provenienzforscherin Sarah-Mae Lieverse wird bis Januar 2021 im Stadtmuseum Camburg, der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz, den Städtischen Museen Nordhausen und dem Museum642 – Pößneckner Stadtgeschichte nach diesen Hinweisen suchen. Die vier Museen befinden sich in kommunaler Trägerschaft. Sie sind vor der NS-Zeit gegründet worden bzw. aus Einrichtungen hervorgegangen, die bereits vor der NS-Zeit bestanden. Daher liegt es im Bereich des Möglichen, dass sich in diesen Museen NS-Raubgut unerkannt befindet.

Der Museumsverband Thüringen e. V. erhofft sich zudem Erkenntnisse zur Geschichte des Freistaats und der Museen, ihren Sammlungen und über personelle Verflechtungen der Museumsleiter und der örtlichen Akteure in der Zeit des Nationalsozialismus.

Der Erstcheck des Museumsverband Thüringen e. V. bildet den Auftakt für eine kontinuierliche und weiterführende Erforschung zur systematischen, flächendeckenden und nachhaltigen Suche nach NS-Raubgut im Freistaat Thüringen.

Die finanzielle Förderung mit Bundesmitteln erfolgt durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste.


Museumsverband Thüringen verleiht Bernhard-von-Lindenau-Medaillen an Christa Hirschler und Sabine Hofmann

17. September 2020. – Christa Hirschler, ehemalige Leiterin des Schlossmuseums Sondershausen, und Sabine Hofmann, stellvertretende Direktorin des Lindenau-Museums Altenburg, wurden am 17. September 2020 mit der Bernhard-von-Lindenau-Medaille des Museumsverbands Thüringen ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Residenzschloss Altenburg im Rahmen des diesjährigen Verbandstags des MVT statt. Mit der Medaille würdigt der Museumsverband seit nunmehr 25 Jahren einmal im Jahr Personen, die außerordentliche Leistungen für das Thüringer Museumswesen erbracht haben.

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Thüringisch-Hessischer Museumspreis 2020 an zwei Thüringer Museen verliehen

In diesem Jahr wird der Museumspreis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen zum zehnten Mal vergeben. Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt erhält den mit 25.000 Euro dotierten Museumspreis selbst, zwei Förderpreise gehen an das das Bauhaus-Werkstatt-Museum Dornburg und das „RadWerk – Kulturstätte am Main“ in Klein-Auheim.

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Digitales Landesmuseum Thüringen gelauncht

Erfurt, 16. September 2020. – Am 16. September 2020 hat der Museumsverband Thüringen gemeinsam mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sein Digitales Landesmuseum Thüringen (DLMT) eröffnet. Zum 100-jährigen Bestehen des Freistaats präsentiert es den digitalen Besuchern einen Ausschnitt aus den Schatzkammern der Thüringer Museumslandschaft.

„Das DLMT ist unser Geschenk an den Freistaat Thüringen zu dessen 100-jährigem Bestehen, an seine Bewohnerinnen und Bewohner und natürlich an alle Interessierten“, erklärt der Präsident des Museumsverbands Thüringen Dr. Thomas T. Müller. „Ein wunderbares Geschenk zum 100. Geburtstag der „Vereinigten Staaten von Thüringen“, nannte Ministerpräsident Bodo Ramelow das DLMT während der Pressekonferenz im Erfurter Angermuseum. Er zeigte sich begeistert von dessen Möglichkeiten für die Vernetzung und Sichtbarmachung der Thüringer Museumslandschaft.

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Die Ausnahmeregelung für Stickstoff kommt!

Unser Einsatz hat sich gelohnt! Es wird nationale Ausnahmegenehmigungen für die Verwendung von Stickstoff bei der Schädlingsbekämpfung geben. Dies haben die knapp 1.500 Institutionen und Einzelpersonen aus der gesamten EU erreicht, die sich im Anhörungsverfahren geäußert hatten. 76% der Stellungnahmen kamen aus Deutschland…

Mehr dazu finden Sie unter https://www.restauratoren.de/die-ausnahmegenehmigung-fuer-stickstoff-kommt/


Änderung der Kassensicherungsverordnung

Seit dem 1.1.2020 gelten neue Vorschriften für „elektronische Aufzeichnungssysteme, die Kassenfunktion haben”. Aus einigen kleinen Museen erreichten uns Anfragen, ob einfache Kassen „in der Schublade“ weiterhin zugelassen sind: Da die neue Verordnung sich nur auf elektronische Aufzeichnungssysteme mit Kassenfunktion bezieht, dürfen sie weiterhin verwendet werden.

Nur mit elektronischen Aufzeichnungsystemen erzeugte Daten müssen durch eine zerti­fizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) gesichert werden. Es besteht eine Pflicht zur Ausgabe von Belegen. Die Kassensysteme und TSEs müssen beim Finanzamt ange­meldet und bei einer Außerbetriebnahme ebenso wieder abgemeldet werden.

Betroffen sind computergestützte Kassensysteme oder Registrierkassen oder Sys­teme, wenn diese der Erfassung und Abwicklung von zumindest teilweise Baren Zah­lungsvorgängen dienen könnten. Dies ist unabhängig davon, ob die Geräte eine Geld­lade haben oder nicht. Können mit einem Gerät Grundaufzeichnungen erstellt werden oder bare Zahlungsvorgänge erfasst werden greift hier die TSE Pflicht.

Das bedeutet, dass auch bei Verwaltungsarbeitsplätzen, an denen Buchungen vorge­nommen werden, die Kassensicherheitsverordnung greift. Hierbei ist es irrelevant, ob die Geräte gemietet, geleast oder gekauft sind, es zählt ausschließlich die Möglichkeit der Nutzung.

Nicht betroffen sind jedoch Fahrscheinautomaten, Fahrscheindrucker, elektronische Buchhaltungs-programme, Taxameter, Automaten oder sonstige Geräte.


Quick Guide Biozide – Kurzinformation für den Verdachtsfall

Aus aktuellem Anlass wurde von der AG Schadstoffe im MVT eine Kurzinformation zum Verhalten bei dem Verdacht auf Biozide im Museum erarbeitet.

Auf zwei DIN A4-Seiten sind in aller Kürze allgemeine Informationen zu Bioziden, Expositionswegen, Vorkommen und Erkennung zusammengestellt. Außerdem werden die Verhaltensregeln im Verdachtsfall, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Schutzmaßnahmen sowie Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, rechtliche Grundlagen und weiterführende Literatur beschrieben.

In ihrem ureigenen Interesse sind die Mitgliedsmuseen bzw. deren Träger angehalten für die Verbreitung der Kurzinformation in ihren Einrichtungen zu sorgen. Entweder indem sie als Ausdruck direkt an die Mitarbeiter verteilt wird und/oder für alle Mitarbeiter sichtbar an zentralen Stellen (z.B. Pausenraum, Umkleide, Depottüren, Zugängen zu Dachstuhl oder Keller u.ä.) aufgehängt wird.

Hinweis: Betroffene Museen/Träger können sich im Verdachtsfall  zuallererst an die Unfallkasse Thüringen wenden, die erste kostenfreie Messungen von Gefahrstoffen an Arbeitsplätzen vornimmt.